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Sachmängelhaftung Privatpersonen


04.12.2004 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von




Hallo!

Ich habe am 28.11.2004 mein Fahrzeug an eine Privatperson verkauft. Wir haben einen Kaufvertrag von Autoundverkehr.de verwendet, wo angegeben ist , das das Fahrzeug unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung verkauft wird. Nochdazu habe ich keine Garantie mit auf den Kaufvertrag geschrieben, da ich mir der Bedeutung nicht 100%tig sicher war.

Bei der Besichtigung des Fahrzeuges stellte er fest, das kein Wasser mehr im Ausgleichsbehälter ist und das dieser ziemlich rostig aussieht. Ich gab an, das es in dem Jahr wo meine Freundin und ich den Wagen gefahren haben keine Probleme mit dem Wasser gab.
Der Käufer hatte jemanden dabei, der sich wohl recht gut mit Fahrzeugen auskannte.
Der Wagen war mit 1000Euro Festpreis in den Zeitungen und er konnte zusätzlich noch sehrgut Winterreifen für 100Euro(ca 150Euro Wert) dazu haben. Er nahm beides wenn ich ihm noch 50Euro entgegen komme. Ich willigte ein um beides vom Hof zu haben.
Nun kommt er im Nachhinein und gibt an, das wohl die Zylinderkopfdichtung defekt sei und deshalb kein Wasser im Behälter war.
Er möchte das Fahrzeug weiterhin behalten und bittet mich die hälft der Kosten von ungefähr 300Euro zu übernehmen.
Ich habe ihm gesagt, das ich ersteinmal die Rechtliche Lage klären möchte und ihn bis Dienstag(07.12.04) bescheit gebe.

Wie soll ich mich entscheiden??
Im prinzip möchte ich mich nicht daran beteiligen, da auch ich nicht in den Motor schauen kann.
Ein Motorschaden oder ähnliches hat sich noch nicht eingestellt.


Vielen Dank für Ihre kompetente Hilfe

Rene

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 15 weitere Antworten zum Thema:
Antwort vom
04.12.2004 | 16:47
Sehr geehrter Rechtssuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Angaben soweit als richtig und vollständig unterstellt ist folgendes zu sagen:

Beim Gebrauchtwagenverkauf von Privat an Privat kann grundsätzlich ein vollständiger Gewährleistungsausschluß vereinbart werden. Sie als Verkäufer haften dann nur noch in bestimmten Fällen (z.B. wenn Sie den Käufer arglistig über den Motorschaden getäuscht haben). Dies muss allerdings ausdrücklich im Kaufvertrag vermerkt sein. Mit einer Formulierung wie "Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft." sind Sie eigentlich immer auf der sicheren Seite. Ein Passus wie bspw. "gekauft wie besichtigt" reicht i.d.R. für den Haftungsausschluss jedoch nicht aus.

Unter Umständen gilt jedoch trotz Ausschluß der Gewährleistung eine erweiterte Haftung. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Sie eine besonderere Garantie gegeben haben (laut Ihrer Auskunft aber nicht geschehen) oder (wie bereits angesprochen) einen Mangel (hier beschädigte Zylinderkopfdichtung) arglistig verschwiegen haben (§ 444 BGB).

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt

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