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Sachbeschädigung/Nötigung während Erbstreit


| 29.12.2015 08:05 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo und guten Tag,
hoffe, ich kann es kurz machen. Mein Anwalt schreitet nicht ein.

Mein Mann ( mit mir in 2. Ehe, 1. Ehefrau verstorben) ist verstorben. Zwei Kinder aus erster Ehe.

Laut Testament (Berliner) bin ich Alleinerbe, noch kein Erbschein, da Gegner gegen Testament angehen.

Es handelt sich um ein Haus, wobei die Kinder im Grundbuch eingetragen sind , ich nicht.

Wir haben zwei Eingänge wobei der eine Eingang nur zum Aufgang in die obere Wohnung und durch unser Zimmer ging, dass als Lebensmittellager und Trockenraum diente. Die zweite Wohnung wurde quasi auf die alte Wohnung gesetzt.

Um an die Lebensmittel zu kommen mUSS ich durch eine Tür in den Raum zum Aufgang. Logisch!
Diese Türe wurde nun von der anderen Seite zugenagelt, sodass ich nicht mehr an meine Sachen komme.

Meine Anwältin (Erbrecht) unternimmt nichts und äußert sich nicht dazu. Sie empfiehlt mir einen Erbschein zu beantragen. Dem natürlich von seiten der Gegner widersprochen würde.

Nun meine Frage: ist das Nötigung und/oder Sachbeschädigung auch wenn noch kein Erbschein vorhanden ist?
Was kann und darf ich unternehmen?
Kann ich die Türe wieder öffnen bzw. das Brett, welches ja davor genagelt wurde wieder entfernen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe


Einsatz editiert am 29.12.2015 10:26:04

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Hier dürfte es in der Tat anzuraten sein, zunächst den Erbschein zu beantragen – dies deshalb, weil die Gegner offenbar im Grundbuch eingetragen sind – was im Detail zu prüfen wäre - und deshalb wohl Eigentumsrechte ausüben. Sie sollten keine Selbstjustiz üben und den Zugang eigenmächtig wiederherstellen, da dies als gemäß § 303 StGB strafbare Sachbeschädigung angesehen werden könnte – eine abschließende Beurteilung ist erst nach detaillierter Prüfung der Eigentumsrechte der Gegner möglich. Bezüglich Ihrer Lebensmittel sollten diese zur Herausgabe gemäß § 985 BGB aufgefordert werden.

Ich rate Ihnen, Ihren Anwalt zur Prüfung dieser Problematik und der Vertretung Ihrer Interessen aufzufordern.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 29.12.2015 | 12:04


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