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Rücktritt vom Kaufvertrag eines Hundes durch Käufer


18.12.2013 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Der Umstand, dass der Käufer eines Tieres sich dessen Erziehung nicht zutraut, berechtigt weder zum Rücktritt vom Kaufvertrag noch zu dessen Anfechtung wegen Irrtums. Es muss dann eine einvernehmliche Aufhebung verhandelt werden.


Hallo,

ich Käufer (k) erklärte gegenüber dem Verkäufer (v) eine Kaufabsicht für ein Hundewelpen im Werte von 450€.
k erklärte dies am 24.11. und überliess dem v eine Anzahlung von 300€; am 26.11. des selben Jahres erklärte k den Rücktritt von der Kaufabsicht bzw. ggf. des bereits entstandenen Kaufvertrages auf Grund eines zu geringen Sachverstandes zur Erziehung eines Hundewelpens dieser Rasse.

Nun weigert sich v die Rückzahlung besagter 300€.

Was ist ihre Empfehlung für k hinsichtlich Vorgehen gegenüber v, um den Reservierungsbetrag bzw. die Anzahlung rückerstattet zu bekommen? Welche jur. Mittel stehen hier zur Verfügung?

Vielen Dank!

Gruss M

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie gewünscht mit geringer Detailtiefe ausführe:

Wenn Sie sich verbindlich am 24.11.2013 über den Kauf des Welpen geeinigt haben, steht Ihnen ein Rücktrittsrecht nicht zu. Dass Sie sich die Erziehung eines Welpen dieser Rasse nicht zutrauen, stellt keinen Sachmangel des Welpen dar und auch keinen Irrtum, der zur Anfechtung des Kaufvertrags berechtigen würde. Sie müssen also den Restbetrag zahlen, das Tier abnehmen und dann in gute Hände vermitteln. Möglicherweise hat der Züchter ein Interesse daran, dass der Hund nicht direkt in dritte, von ihm nicht ausgewählte Hände geht. Sie könnten versuchen die Aufhebung des Kaufvertrags gegen eine Abstandszahlung zu verhandeln.

Wenn Sie am 24.11.2013 das Tier lediglich reservieren wollten, kommt es auf die Details der Vereinbarung wann. Was sollte mit der Anzahlung passieren, wenn Sie sich nicht zum Kauf entschließen? Sollte diese verfallen oder (teilweise) zurückgezahlt werden? Ausgehend hiervon können Sie dann ggf. die Rückzahlung des gesamten oder anteiligen Betrags wegen Aufgabe der Kaufabsicht verlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin
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