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Rückerstattung bei DHHF mit Dienstwagen


14.02.2017 02:20 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Hallo,

mich interessiert, mit wie viel Rückerstattung ich ungefähr rechnen kann, wenn ich einen zweiten Wohnungsitz absetzen kann.

Ich gehe hier mal davon aus, dass der Zweitwohnsitz vom FA anerkannt wird. Für die Berechnung gilt folgende Grundlage:
- 550,-€/Mon. für Zweitwohnsitz (Warmmiete inkl. Strom, GEZ, Internet)
- ca. 70 T€/a Einkommen
- Steuerklasse 1
- über 23, keine Kinder
- keine Kirchensteuer
- gesetzlich Versichert (+1,3%)
- kein Beamter und in Baden-Wü. tätig
- Dienstwagen wird vom AG gestellt (1%-Regelung inkl. private Fahrten)
- keine erste Tätigkeitsstätte (keine 0,03%-Versteuerung, wechselnder Kundeneinsatz)
- 90 km Hauptwohnsitz zur Zweitwohnung
- weitere 30 km Zweitwohnung zur Arbeitsstätte (die aber nicht erste Tätigkeitsstätte ist)

Einmalige Kostenerstattungen mal außen vor, mit welcher Erstattung kann ich pro Monat etwa (+/-25,-€) rechnen?
Eingrenzung vom Fragesteller
17.02.2017 | 06:17
20.02.2017 | 11:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In Bezug auf Ihren Nachtrag möchte ich Ihnen, da mir unklar ist, weswegen Sie denken das die 0,03Regelung nicht greift folgende Informationen an die Hand geben.

1. Falls Sie denken der Dienstwagen ist das Problem:
Auch wenn Sie kein eigenes Auto haben, müssen Sie die Deckelung der Entfernungspauschale auf 4.500 € nicht hinnehmen. Denn die „ungedeckelte Entfernungspauschale" steht Ihnen auch dann zu, wenn Sie mit einem Ihnen zur Nutzung überlassenen Auto fahren, z. B. mit einem Firmenwagen, dem Wagen Ihrer Ehefrau, Eltern etc.(§ 9 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 EStG)

2. Falls Sie denken "keine erste Tätigkeitsstrecke" ist das Problem:
Alles zu erläutern würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, daher so kurz wie möglich:

Die Fahrten zwischen mehreren regelmäßigen Arbeitsstätten in demselben Dienstverhältnis gelten als Dienstreisen.

Nach der BFH-Rspr. vom 9.6.2011, insbesondere nach dem Urteil VI R 55/10 kann ein ArbN nicht mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte innehaben, auch wenn er fortdauernd und immer wieder verschiedene Betriebsstätten seines ArbG aufsucht. In einem solchen Fall ist der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit zu bestimmen. Nach der neuen Rspr. sind Fahrten zwischen mehreren regelmäßigen Arbeitsstätten in demselben Dienstverhältnis nicht mehr möglich.

Für die Wege eines ArbN zwischen Wohnung und ständig wechselnden Tätigkeitsstätten ist die Entfernungspauschale nicht anzusetzen. Die Aufwendungen für solche Fahrten sind in der nachgewiesenen oder glaubhaft gemachten Höhe abziehbar.

Ein ArbN, der typischerweise an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten tätig ist und dabei am Ort einer solchen auswärtigen Tätigkeitsstätte vorübergehend eine Unterkunft bezieht, kann die Entfernungspauschale weder für die Wege zwischen seiner Wohnung und dem Tätigkeitsort noch für die Wege zwischen auswärtiger Unterkunft und Tätigkeitsstätte ansetzen (BFH Urteil vom 11.5.2005, VI R 34/04, BStBl II 2005, 793). Die Aufwendungen für solche Fahrten sind unabhängig von der Entfernung in der nachgewiesenen oder glaubhaft gemachten tatsächlichen Höhe als Werbungskosten zu berücksichtigen.


Bei ArbN, die in mehreren Dienstverhältnissen stehen und denen Aufwendungen für die Wege zu mehreren auseinander liegenden Arbeitsstätten entstehen, ist die Entfernungspauschale für jeden Weg zur Arbeitsstätte anzusetzen, wenn der ArbN am Tag zwischenzeitlich in die Wohnung zurückkehrt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

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