Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.191
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückabwicklung eines notariellen Grundstückskaufvertrages bei Tod des Käufers


10.12.2014 11:00 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mein Haus an ein in eheähnlicher Lebensgemeinschaft lebendes Paar verkauft. Die Finanzierungszusage einer Bank liegt vor, Kaufpreisfälligkeit ist der 1.4.2015.

Ich möchte nun ein anderes Objekt erwerben, habe aber Bedenken, diesen Vertrag zu unterschreiben, da ich ja nicht 100%ig weiß, ob der Kaufvertrag seitens der Käufer auch erfüllt wird. Rein theoretisch besteht ja die Möglichkeit, dass die Käufer versterben, z.B. durch einen Unfall.
Was passiert in diesem Fall mit dem geschlossenen Kaufvertrag? Wird alles rückabgewickelt, oder muss die Bank Ihre Finanzierungszusage erfüllen?

Vielen Dank vorab für Ihre Antwort

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,


ein Rücktritt von einem Grundstückskaufvertrag ist dann möglich, wenn dieser Rücktritt ausdrücklich vertraglich vereinbart worden ist oder ein gesetzlicher Rücktrittsgrund vorliegt, weil der Vertragspartner seine Pflichten aus dem Vertrag nicht erfüllt.


Das liegt bei der von Ihnen angedachten Variante aber nicht vor.

Die Finanzierung betrifft allein die Käuferseite, so dass die Käuferseite dann den Vertrag zu erfüllen hat.

Stirbt einer der sicherlich als Gesamtschuldner aufgeführten Käufer, bleibt der Vertrag bestehen.


Aber ob die Bank die Finanzierungszusage erfüllen muss, hängt letztlich von der genauen Vertragsausgestaltung ab. Ist dort nicht ausdrücklich auch die Finanzierung für den Fall des Todes eines Darlehensnehmers (denn in der Regel werden beide Käufer auch dort als Gesamtschuldner auftreten) geregelt, kann die Bank in der Tat den Kredit wegen der Veränderung der Verhältnisse verweigern.

Ohne diese Zusage im genauen Wortlaut zu kennen, ist die Antwort aber allgemein zu fassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg



FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57042 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in sehr kurzer Zeit sehr präzise beantwortet. Das hilft mir gewaltig bei der Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise. Eine Nachfrage war nicht nötig und ich fühle mich durch die Antwort wirklich sehr gut ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort von Herrn Raab hat mir sehr geholfen! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Ich hatte den Eindruck, eine sehr persönliche Beratung zu bekommen! Danke vielmals! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat den Sachstand richtig verstand und hat dementsprechend geantwortet und Argumentiert ...
FRAGESTELLER