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Reiserecht / Reiserücktritt


| 03.01.2017 09:38 |
Preis: 47,00 € |

Reiserecht



Ich wäre normalerweise morgen für 4 Tage in die USA geflogen, hatte gestern betriebsbedingt eine Kündigung meines Arbeitsplatzes bekommen und bin in entsprechender Verfassung.

Für die Flugreise habe ich eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Laut eigenen Google-Recherchen zählt Kündigung des Arbeitsplatzes wohl als Grund, um die Reiserücktrittsversicherung in Anspruch zu nehmen, mein Umfeld ist der Meinung das ist ein Attest über eine Flugunfähigkeit eines Arztes benötige, damit der Versicherungsschutz greift.

Meine Frage ist, ob der Grund der Kündigung ausreichend ist als Grund für den Reiserücktritt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ohne die genauen Versicherungsbedingungen zu kennen, kann ich die Frage nur auf Grundlage der von Ihnen angegebenen Informationen beantworten.

Es ist richtig, dass die Reiserücktrittversicherungen oftmals bei einer unerwarteten ! betriebsbedingten Kündigung und drohendem Arbeitsplatzverlust zahlen.

Wichtig ist, dass Sie auf jeden Fall den Flug oder die Reise stornieren müssen ! Sie haben eine Schadensminderungspflicht und müssen den Schaden so gering wie möglich halten. Bei einer Stornierung erhalten Sie je nach Fluggesellschaft in der Regel ein Teil des Geldes (Steuern) zurück.

Zusätzlich können Sie sich natürlich selbstverständlich ein ärztliches Attest einholen. Beachten Sie, dass oftmals bei nur ambulanten Behandlungen die Reiseversicherung eine Selbstbeteiligung verlangt. Insofern wäre ein Attest nicht schädlich, Sie sollten aber zunächst versuchen auf Grund der Kündigung die Versicherung in Anspruch zu nehmen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Wegen der Kündigung des Arbeitsverhältnisses müssen Sie eine Frist von drei Wochen einhalten, falls Sie gegen die Kündigung gerichtlich vorgehen wollen.
Für alle arbeitsrechtliche Fragen, können Sie sich ebenfalls jederzeit gerne an mich wenden.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.01.2017 | 12:12

Sehr geehrter Herr Brödel,

gerne komme ich Sie wegen der arbeitsrechtlichen Sachen auf Sie zu. Kurze Rückfrage zu dem Reiserücktritt-Problem: wegen der Schadenminderungspflicht hatte ich auch gleich den Veranstalter heute informiert (heute kam mit der Post auch die Kündigung).

In den Versicherungsbedingungen steht weder der Fall mit der Kündigung noch ist dieser ausgeschlossen. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist dies aber trotzdem ein Grund den Versicherungen regelmäßig akzeptieren?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.01.2017 | 12:23

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage:

In den Versicherungsbedingungen muss ausdrücklich stehen, dass auch bei Arbeitsplatzverlust gezahlt wird.

Hier eine Formulierung:

Arbeitsplatzverlust mit anschließender Arbeitslosigkeit infolge einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber. Nicht versichert ist der Verlust von Aufträgen oder die Insolvenz bei Selbstständige

Wenn davon nichts in den Bedingungen drin steht, dann ist Arbeitslosigkeit auch vom Schutz der Versicherung nicht erfasst, dann hilft wirklich nur ein ärztliches Attest.

Vielleicht teilen Sie mir die Versicherung mit, dann kann ich selbst nachsehen, welche Bedingungen dem Vertrag zugrunde liegen.

Sie erreichen mich auch per E-Mail über die angegebenen Kontaktdaten.

Bewertung des Fragestellers 03.01.2017 | 12:40


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FRAGESTELLER 03.01.2017 5/5.0
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