Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.824
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Reise stornieren


11.08.2017 11:27 |
Preis: 28,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Stornierungskosten einer Pauschalreise, Wirksamkeit von AGBs.


Im April wurde bei einem Reiseveranstalter eine Pauschalreise mit Flug/Schiff/Hotel für März 2018 telefonisch gebucht.
Nun hat sich der Gesundheitszustand eines Reiseteilnehmers so verschlechtert, daß er die Reise nicht mehr antreten will.
In den AGB des Veranstalters finde ich nun den Passus, daß bis 60 Tage vor Reisebeginn eine Stornierungsgebühr von 40%, bei Sonderpreis (betrifft uns) gar 60 % verlangt wird. Umbuchungsgebühr ebenso. Eine frühere billigere Rücktrittmöglichkeit wird nicht angeboten.
Ist eine Stornogebühr in der Höhe angreifbar?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Stornogebühr ist grundsätzlich nicht angreifbar. Ohne die Regelung in den AGBs konnte der Reiseveranstalter den vollen Reisepreis verlangen. Allerdings müßte der Reiseveranstalter die ersparten Aufwendungen bei einer Stronierung der Reise anrechnen.

2. Die Regelung in den AGBs muss aber auch beinhalten, dass Ihnen die Möglichkeit eingeräumt wird einen geringeren Schaden nachzuweisen. Fehlt eine solche Regelung, wonach ein geringerer Schaden nachgewiesen werden kann, wäre diese Regelung insgesamt unwirksam.

3. Für den Fall, dass die Reise anderweitig verbucht werden kann, müßte wie ausgeführt nur die Umbuchungspauschale getragen werden.

4. Zur weiteren Vorgehensweise:

Sollte eine Umbuchung nicht in Betracht kommen, sollte die Reise storniert werden. Im Nachgang sollten Sie sich zum einem späteren Zeitpunkt erkundigen, ob diese Pauschalreise ausgebucht wurde. In diesem Fall hätte der Mitreisende Anspruch auf Erstattung der Stornierungskosten, abzgl. einer Umbuchungspauschale.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59316 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnell, kurz und treffend beantwortet. ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Mir ist alles gesagt worden was mir wichtig war und ich bin jetzt auf der sicheren Seite. ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Alles Gut kann ich nur Empfehlen ...
FRAGESTELLER