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Recht zur ausserordentlichen Kündigung Fitnessstudio-Übernahme


28.12.2008 12:28 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte wissen, ob ich bei folgendem Sachverhalt ein Recht zur ausserordentlichen Kündigung meiner Mitgliedschaft bei einem Fitnessstudio nach Übernahme habe (bzw wem gegenüber muss ich dieses wenn vorhanden aussprechen?)

Ich erhielt am 23.12.08 ein Schreiben meines bisherigen Fitnessstudio-Betreibers (Kette - Fitness Company), in welchem ich darauf hingewiesen wurde, dass das Studio an meinem Wohnort, welches ich auch ab und an nutze (aber nur ein Lifestyle Club) per 01.01.09 von einem neuen Betreiber übernommen wird und auch meine Mitgliedschaft von diesem weiter geführt werden wird. Keine Angabe von Preisen/Konditionen (auch auf der Website des neuen Betreibers nichts...)

Nun habe ich aber keinen Vertrag mit diesem Fitness Company Lifestyle-Club in meinem Wohnort sondern mit den Fitness Company Business Health Clubs (inkl. Schwimmbadnutzung, vertragl. festgelegt) in der nächsten Grossstadt, in der ich auch berufstätig bin und zu einem entsprechend höheren Beitrag als bei den günstigen Lifestyle Clubs trainiere. Ausserdem hat der Lifestyle Club in meinem Wohnort kein Schwimmbad, nur das Hauptsudio bei dem ich den Vertrag abschloss und es auch nutzte.

Noch dazu kommt, dass ich durch meinen Arbeitgeber eine bezuschusste Mitgliedschaft in den Fitness Company Business Health Clubs habe, was bei dem neuen Betreiber auch nicht möglich wäre.

Insgesamt würde ich gerne die Gelegenheit nutzen, aus allen Verträgen rauszukommen um mir ein neues Studio mit medizinisch optimierten Training (gesundheitsbedingt) zu suchen.Ich möchte also auch nicht bei den Fitness Company Business Health Clubs bleiben, also dem Übergang der Mitgliedschaft zum neuen Betreiber nicht widersprechen.

Der Vertrag mit den Fitness Company Health Clubs hatte eine Erstlaufzeit von 12 Monaten (ist am 01.07.2008 abgelaufen) und nun eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zu einem Mitgliedsmonat (ist dies ein normaler Monat?).

Soll ich nun den Betreiberwechsel per 01.01.09 abwarten und bei dem neuen Betreiber ausserordentlich kündigen (keine Subvention seitens meines AG möglich, kein Schwimmbad, kein Vertrag mit dem Lifestyle Club in meinem Wohnort)? Oder vorher widersprechen? Oder mit dem Fitness Company Business Healt Club alles regeln? Das hiesse aber 3 Monate Kündigungsfrist?

Vielen Dank im voraus!








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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zunächst muss man festhalten, dass ohne Kenntnis des bisherigen Vertrages und der Zusatzvereinbarungen eine entgültige Einschätzung schwierig ist.

Aus dem Betreiberwechsel kann ein außerordentliches Kündigungsrecht entstehen, denn damit erhalten Sie einen neuen Vertragspartner, den Sie sich nicht ausgesucht haben.
Teilweise ist dieses Kündigungsrecht in den AGB´s der Betreiber ausgeschlossen. Sie sollten vorsorglich gegenüber dem alten und dem neuen Betreiber zum 1.1.09 die fristlose Kündigung aussprechen. Zur Argumentation sollten Sie anführen, dass die bisherigen Leistungen nicht mehr erbracht werden können ( kein Schwimmbad, kein Vertrag mit Lifestyle Club am Wohnort, fehlender Zuschuss AG ). Problem könnte sein, dass ja nicht Ihr Vertragspartner wechselt, sondern der Inhaber des Clubs an Ihrem Wohnort (falls ich Sie richtig verstanden habe). Wenn Ihr Vertragspartner (FCBHC) es schafft Ihnen weiterhin alle bisherigen Bedingungen zu bieten, inkl. Nutzung an Ihrem Wohnort, dann dürfte es mit einem Kündigungsrecht schwierig sein. Sie sollten aber dennoch die Kündigungen aussprechen, weil nach meiner Erfahrung die Betreiber bei anwaltlicher Unterstützung der Kunden häufig bereit sind die Kündigung zu akzeptieren bzw. einer vorzeitigen Vertragsaufhebung zuzustimmen.


Sie müssen sich vorrangig an Ihren Vertragspartner halten, es ist unzulässig Ihnen einen neuen Vertragspartner aufzuzwängen oder gar einen Vertrag ohne Ihren Willen zu begründen.




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