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Rechnung und Gewerbe bei Softwareverkauf mit zukünftiger Gewinnteilung


| 17.02.2017 16:15 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Guten Tag,

Ich habe in meiner Freizeit ein Programm entwickelt, was ich an eine Firma mit Sitz in Großbritannien verkaufen möchte. Weiterhin werde ich als Auftragnehmer weiter an dieser Software arbeiten, mit zukünftiger Gewinnteilung nach Veröffentlichung, jedoch ohne Lohn währenddessen. Ich bin Student und habe außer Unterhalt der Eltern und Kindergeld kein eigenes Einkommen.

Die Einmalzahlung für den Verkauf wird etwa 800 Pfund betragen, rechnen wir also mit etwa ~950€. Die Einkommen der Gewinnteilung sind schlecht abschätzbar.

Erste Frage:
Ich möchte für den Verkauf eine Rechnung als Privatperson schreiben. Muss ich anschließend diese unversteuerte, ohne Mwst. ausgeschrieben Rechnung dennoch dem Finanzamt melden?

Zweite Frage:
Da durch die Gewinnteilung regelmäßiges Einkommen zu erwarten ist (egal in welcher Höhe), muss dieses dann wahrscheinlich durch ein Kleingewerbe abgedeckt werden, korrekt? Macht es Sinn, den Einmalverkauf direkt über ein eigenes Kleingewerbe abzudecken?
20.02.2017 | 09:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu Ihrer ersten Frage möchte ich Ihnen noch ein zwei Sachen vorweg auf den Weg geben:
Sie können selbstverständlich auch als Privatperson Rechnungen schreiben. Extrem wichtig ist jedoch, dass Sie dabei auf Pflichtangaben achten, da Sie ansonsten Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bekommen.
Pflichtangaben in Ihrem Fall:
•Name und Anschrift von Ihnen(Verkäufer)
•Name und Anschrift des Käufers
•Ausstellungsdatum der Rechnung
•Zeitpunkt des Verkaufs
•"Menge" bzw. in Ihrem Fall genaue Beschreibung der Ware
•Hinweis auf Privatverkauf, d.h.:
Keine Mehrwertsteuer auf der Privatrechnung ausweisen!

Denn als Privatperson ist es Ihnen nicht gestattet Umsatzsteuer ausweisen. Keine Rolle spielt hier übrigens, ob Ihr Gegenüber ein umsatzsteuerpflichtiges Unternehmen ist. Sollten Sie trotzdem MwSt ausweisen, sind Sie gegenüber dem Finanzamt zur Zahlung der Steuer verpflichtet.

Dementsprechend lautet auch die Antwort auf die erste Frage, nein, müssen Sie nicht.

In Bezug auf die zweite Frage kommt allerdings das große ABER:
Sie haben das bereits völlig richtig erkannt.

Jeder der eine Leistung erbringt, muss überprüfen, ob diese Leistung versteuert werden muss. Folglich muss er prüfen, ob es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Das trifft bei der Gewinnbeteiligung zu. Denn diese ist eine wiederkehrende Einnahme. Sollten wiederkehrende Einnahmen erzielt werden, schreibt § 22 EStG die Verpflichtung zur Versteuerung vor.
So dass Sie einen Gewerbeschein benötigen und sich auch mit dem Finanzamt in Zukunft auseinandersetzen müssen.
Den Verkauf gleich über das Kleingewerbe abzuwickeln ist aus meiner Sicht nicht notwendig.

Da Sie Student sind, Kindergeld und Unterhalt bekommen, denken Sie doch darüber nach sich dort fest anstellen zu lassen. Selbst sollten Sie Bafög erhalten, dürfen Sie bis 400 EUR im Monat steuerfrei dazu verdienen.

Ich wünsche Ihnen für Ihr Studium und weiteres berufliches Fortkommen alles Gute!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

Bewertung des Fragestellers 20.02.2017 | 14:46


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