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Rechnung ohne Vertrag?


| 05.02.2008 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Haben mit einem befreundetem Makler einen Makleralleinvertrag abgeschlossen zur Veræusserung oder Vermietung unseres Haus.(Alle Korrespondens und Schriftverkehr wurde in "Du-Form" gefuehrt.)Der Makler hat ein Geschæftsemblem mit"Immobilienmakler, Hausverwaltungen und Unternehmensberatungen".
Provision sollte vom Kæufer bezahlt werden, der Auftraggeber hat jedoch den Makler erforderlichenfalls bei der Durchsetzung seines Provisionsanspruches zu unterstuetzen.

Das Haus wurde vom Makler vermietet mit vielen Schwierigkeiten fuer die neuen Mieter, da der Makler teilweise zugestændnisse gemacht hatte, die ueberhaupt nicht abgesprochen waren, so das die neuen Mieter zum Schluss nur noch selbst mit den Eigentuemern gesprochen hat. U.a. erfuhr ich, das der Makler den Mietern keine Provision in Rechnung stellte, er behauptete: das Geld hole er sich von den Auftraggebern.

Nach Unterzeichnung des Mietvertrages erhielt ich vom Makler eine Rechnung ueber rund 600 Euro fuer gefuehrte Telefongespræche und e-mail-korrespondens. (Nun pløtzlich in "Sie-Form")
Auf Nachfrage erhielt ich die Info: Aufgrund von diversen Telefonaten und e-mails, die einen Auftrag darstellen, in Ihrem Interesse durchgefuehrten Tætigkeiten stehen in keinem Zusammenhang mit dem uns erteilten Verkaufsmaklerauftrag, der auch keine entsprechende Klausel enthælt.
Ferner schrieb der Makler zur Erklærung seiner Rechnung:
"Wie Ihnen bekannt, befand sich das Objekt in einem so desolaten Zustand, dass ein Verkauf zu dem von Ihnen vorgegebenen Preis nicht durchfuehrbar war. Ferner musste zunææchst eine Klærung bzgl. des bestehenden Mietverhæltnisses incl. Ræumung und Geltendmachung von Kautionsanspruechen durchgefuhrt werden.Sæmtliche Korrespondenz mit Ihnen bzw. Ihren Mietern erfolgte ueber unsere Fa.."
Stimmt - aber das war der gleiche Stempel den er auch unter den Maklervertrag gesetzt hat und ausserdem hat er mich zu keinem Zeitpunkt darueber informiert das seine "Aktivitæten" Geld kosten. Er hat nie von mir einen Auftrag bekommen was er tun soll mit den alten Mietern, er hat es immer von sich aus gemacht so dass ich es als Selbstverstændlich angesehen habe.

Mit heutiger Post hat er mir eine letzte Frist zur Bezahlung gesetzt und mit einer gerichtlichen Klærung gedroht.


Wie soll ich mich verhalten? Liege ich richtig mit meiner Einschætzung das es kein Vertrag ist, da er mich nicht ueber entstehende Kosten informiert hat, stændig nur einen Stempel benutzt, ich ihm zu keinem Zeitpunkt einen offiziellen Auftrag erteilt hat, ich den Eindruck habe das er mit meiner Dummheit rechnet, da er gegenueber den neuen Mietern erwæhnt hat er wuerde sich seine "Provision" von den Auftraggebern holen.
Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Der Makler hat keinen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen, d.h. der ihm entstandenen Auslagen und Unkosten, falls dies nicht vertraglich vereinbart wurde. Nach Ihren Angaben liegt bis auf den Makleralleinauftrag keine Vereinbarung vor, so dass Sie die geforderten 600,-- EUR nicht bezahlen müssen.
Anders wäre es eventuell nur dann, wenn darüber hinaus noch eine Vereinbarung schriftlich oder kokludent über eine andere Tätigkeit zustande gekommen wäre. Dies muss der Makler, der sich auf ein Zahlungsanspruch stützt, beweisen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.


Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2008 | 19:19

Danke fuer Ihre schnelle Antwort.
Nach Durchsicht des Schriftverkehrs, nach Ihrer Antwort, bin ich 100% sicher keinen schriftlichen Auftrag erteilt zu haben und, wenn ich die richtige Definition von "konkludent" habe, ergeben sich auch keine Umstænde die auf einen bestimmten rechtlich relevanten Willen schliessen lassen.
Im Schriftverkehr mit mir und den "alten Mietern" bezieht sich der Makler immer auf den Maklerauftrag und der damit verbundenen Vollmacht.
Ich wohne seit mehreren Jahren im Ausland, fuehle mich daher ziemlich hilflos in der Sache und bin auf konkrete Hilfe angewiesen. Neige jedoch hier eher dazu nicht zu bezahlen.
Wie soll ich auf die Mahnung reagieren und kønnen Sie mir vielleicht eine Einschætzung der Sache geben?
Wenn eine Einschætzung nicht møglich ist - wære mir ein Tip auf meine weitere Vorgehensweise sehr hilfreich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.02.2008 | 22:21

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Sie können die Mahnung unberrücksichtigt lassen und sollten auf keinen Fall zahlen (Begründung oben).
Der Makler hat keine Handhabe gegen Sie.

Mit besten Grüßen

RA Hermes

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