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Rechnung falsch


12.02.2011 14:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich hätte gerne eine Antwort auf folgende Frage:

Ich habe für meinen Klub für eine Meisterschaft über einen Vermittler 3 Zimmer für 3 Nächte und 3 Zimmer für 4 Nächte bestellt.
Darauf bekamen wir eine Rechnung, die wir so auch überwiesen haben. Allerdings habe sowohl ich als auch unser Kassier diese nicht überprüft sondern einfach den Rechnungsbetrag überwiesen.
Wie wir jetzt erst fest gestellt haben, waren lt. Rechnung alle Zimmer für 4 Nächte berechnet.
Auf unsere Reklamation jetzt will uns der Vermittler die Differenz nicht ersetzen, da er anscheinend beim Hotel auch die vollen Zimmer bestellt und bezahlt hat.Er ist der Meinung, wir hätten uns nach Erhalt der falschen Rechnung sofort melden müssen und er hat dadurch alles richtig gemacht. Allerdings hatte sich auch das Hotel nicht gemeldet, da wir die Zimmer nur so belegt haben, wie wir sie bestellt hatten.
Jetzt die Frage, muss und der Vermittler den Fehlbetrag erstatten oder bleibt es an uns hängen.
Wir benötigen keine ausführliche Begründung, sondern nur: Vermittler muss bezahlen oder nicht
mfg
Sehr geehrter Rechtsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Sie haben einen Vertrag über 3 Zimmer für 3 Nächte und 3 Zimmer für 4 Nächte mit dem Vermittler geschlossen. Daher müssen Sie auch nur hierfür zahlen.

Dass Sie versehentlich einen zu hohen Preis gezahlt haben, ist meines Erachtens unerheblich. Der Vermittler hat Ihnen diesen Fehlbetrag zu erstatten, § 812 BGB. Er kann sich weder darauf berufen, dass Sie seinen Fehler nicht bemerkt haben, noch, dass er die Zimmer für vier Nächte bestellt und bezahlt hat.

Fordern Sie ihn am Besten schriftlich - per Einschreiben - zur Erstattung des Betrages in angemessener Frist (10-14 Tage) auf.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Ausführungen weiterhelfen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den vorstehenden Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Sachverhaltsaufklärung nicht ersetzen kann. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen Ihrerseits kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Bei Unklarheiten können Sie gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch machen.

Mit freundlichen Grüßen

Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)
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