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Rapport Zettel


05.06.2017 22:03 |
Preis: 62,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.



Mir wurde jetzt nach 2 Jahren ein Stundenzettel bzw ein Rapportbericht nachgereicht und ich soll in als Grundlage für eine Nachzahlung akzeptieren.

Im Vorfeld wurde der Auftrag mündlich vergeben und eine Bezahlung nach Stunden vereinbart, allerdings nie zeitnah während der Montagezeit ein Rapport vorgelegt

Die Arbeiten begannen im Okt 2014 und es wurde eine Photovoltaikanlage aufgebaut.

Muß ich den Bericht anerkennen ? es gibt auch Unstimmigkeiten, da ich selbst öfters vor Ort war und die erwähnten Monteure in der Anzahl gar nicht vor Ort waren als Zeuge kann ich auch meinen Bruder erwähnen, der die ersten Tage auf der Baustelle war.
Grüße Alexander Kirsch

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen den Rapportbereicht für die damalige Montage der Photovoltaikanlage nicht akzeptieren.

Ausweislich Ihrer Sachverhaltsschilderung stimmen die ausgewiesenen Stunden nicht mit den tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden überein.

Der Unternehmer muss im Bestreitensfall nachweisen, dass die aufgelisteten Stunden auch tatsächlich von ihm als Arbeitsleistung erbracht wurden.

Wenn Sie dies durch Nachweise und Zeugen widerlegen können, ist der Anspruch des Unternehmers zumindest bzgl. der geltend gemachten Höhe nicht korrekt.

Dem Grunde nach kann ein Teil des Anspruchs jedoch bestehen. Sofern keine vertraglichen Sonderregelungen bestehen ist nicht davon auszugehen, dass der Anspruch verjährt ist. Die regelmäßige Verjährungsfrist beläuft sich auf 3 Jahre, vgl. §§ 195, 199 BGB.

Als weiteres Vorgehen wäre anzudenken, den übersandten Rapport schriftlich zu bestreiten und um Nachweiserbringung bzgl. der konkret aufgelisteten Stunden zu ersuchen. Sodann wäre die Gegenspartei in der Pflicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-
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