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Provisionsvereinbarung


23.02.2005 12:59 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Hallo,

ich treffe mit einem IT-Dienstleister gerade eine Provisionsvereinbarung, habe hierzu aber noch keinerlei Erfahrungen und deshalb folgende Fragen:

1. Branchenüblich sind Prozentsätze oder ?

2. Die Höhe der Provision soll sich nach der netto-Auftragssumme richten. Wie muß der Dienstleister über diese Auftragssumme in Kenntnis gesetzt werden ? Alles eine Sache des Vertrauens oder ist es üblich, einen Nachweis über die Auftragssumme beizufügen ?

3. Was, wenn der Provisionsbetrag auf Vertrauensbasis angegeben wurde und später vom Provisionsnehmer angefochten wird - ist man hier in der Beweispflicht hinsichtlich der Auftragssumme, anhand derer sich der Provisionsbetrag errechnet hat ?

Vielen Dank.
Sehr geehrte Damen und Herren,

Frage 1.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Provisionsvereinbarungen zu schließen. Ich will Ihnen nur zwei vorstellen.

a) Gemäß einem festgelegten Prozentsatz, wobei der Prozentsatz sich auch verändern kann, wenn Sie z.B. einen höheren Umsatz machen.

b) Es ist auch möglich mit einem Festbetrag zu arbeiten.

Üblich ist in der Tat der Prozentsatz, weil dies für alle nachvollziehbar und einfach ist.

Fragen 2 und 3:
In Ihrem Bereich wird es sicher nicht nur mit dem "Vertrauen" gehen. Darauf sollten Sie sich auch nicht verlassen.

Sie werden Ihrem Provisionsgeber grds. Nachweise erbrigen müssen. In der Regel reichen Sie Kopien der Aufträge ein. Sie sollten sicherheitshalber immer dokumentieren, daß Sie die Aufträge auch weitergereicht haben. Denn Sie tragen die Beweislast dafür, daß Sie den Auftrag erhalten und damit die Provision verdient haben. Sie tragen auch die Beweislast hinsichtlich des Umfangs.

Ich hoffe Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
Breite Str. 147-151
50667 Köln
www.anwalt-wille.de





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