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Provision / Gewerbe


| 16.03.2006 14:08 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo

Eine Freundin von mir hat mir angeboten, dass wenn ich Firmen kenne, die als Sponsor Ihrer Veranstaltung auftreten würden, dann würde Sie mir 10% des Sponsorgeldes als Provision anbieten.

Nun ist meine Frage, ob ich das annehmen kann ohne, das ich dafür eine Gewerbe anmelden muss. Ich bin momentan nicht arbeitend und es handelt hier sich um eine einmalige Sache.

Die Frage ist auch, ob es überhaupt zu eine Provision kommt und dafür ein Gewerbe anzumelden ist mir zu unsicher. Gibt es dann nicht einen anderen Weg?

Vielen Dank im Vorraus
16.03.2006 | 14:40

Antwort

von


58 Bewertungen
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihre Vermittlungstätigkeit nur eine "einmalige Sache" ist, Sie sich also nur nach Sponsoren für diese eine Veranstaltung Ihrer Freundin umsehen, müssen Sie hierfür kein Gewerbe anmelden. Eine Gewerbeanmeldung ist nur dann erforderlich, wenn Sie sich fortgesetzt als Vermittler betätigen wollen. Unabhängig hiervon müssen Sie allerdings evtl. vereinnahmte Provisionen als "sonstige Einkünfte" im Sinne des § 22 Nr. 3 EStG versteuern.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Für Verständnisfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne noch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 16.03.2006 | 14:49

Sehr geehrter Herr Schroers

Vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort.

Mich würde noch interessieren wie Sie „vortgesetzt als Vermittler betätigen“ definieren? Wenn ich z.B. das 2. Mal als Vermittler auftrete? Dann würden Sie mir eine Gewerbeanmeldung empfehlen? Oder erst ab einen gewissen Umsatz durch meine Vermittlungen?

Vielen Dank im Vorraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2006 | 15:44

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Anmeldepflicht besteht, wenn eine Fortsetzungsabsicht gegeben ist. Dabei handelt es sich um eine innere Tatsache, deren Vorliegen nur durch Indizien nachgewiesen werden kann. So ist z.B. das Einrichten eines Büroraums eine klares und eindeutiges Indiz für das Vorliegen einer Fortsetzungsabsicht. Im übrigen sind die Grenzen (leider) fließend. Wenn Sie sich nur für die eine Veranstaltung Ihrer Freundin als Vermittler betätigen und danach sich eben alles erledigt haben wird, ist m.E. eine Fortsetzungsabsicht nicht festzustellen. Der erzielte Umsatz ist für die Frage des Vorliegens der Fortsetzungsabsicht allerdings nicht erheblich.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt

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