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Probleme mit einem Anwalt


04.10.2004 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ein Anwalt war auf dem Gebiet Gesellschaftsrecht für mich tätig.
Als ich mir einen anderen Anwalt suchte, schüttete er mich mit Zuarbeiten seinerseits zu, die aber auf Grund der bereits vergangenen Zeit nicht mehr verwertbar waren.
Ca. 2 Jahre später kamen dann die Rechnungen. Zum Teil erhielt ich mit den Rechnungen auch gleich den Mahnbescheid, wegen der Verjährung zum Anfang Januar 2004. Ich ging fristgerecht in Widerspruch. Bis vergangene Woche hörte ich nicht`s von diesem Anwalt.
Jetzt macht er eine Rechnung auf, dass zu meinen Gunsten aus einer erfolgreichen Kontopfändung bei ihm ein Guthaben existiert und erklärt die Aufrechnung mit der neuen Forderung, gegen die ich in Widerspruch gegangen bin.
Es gibt seitens des Anwalts keine Begründung seiner, mit Mahnbescheid geltend gemachten Forderung.
Kann denn eine Aufrechnung mit einer nicht anerkannten Forderung erfolgen? Es gibt doch sicherlich eine Frist, in der die Anspruchsbegründung nach widersprochenem Mahnbescheid erfolgen muss!
04.10.2004 | 18:25

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Anfrage.

Der Fall hört sich sehr verwirrend an.
Um Ihnen zu helfen, müßten wir die Rechnungen und die Mahnbescheide sehen.

Eine der wichtigen Fragen ist, ob die Honorarforderungen verjährt sind. Dies kann man von hier aus nicht beurteilen.

Dann ist auch die Frage, für welche Rechnungen einen Mahnbescheid erhalten haben.

Grundsätzlich kann man auch mit einer von Ihnen nicht anerkannten Forderung aufrechnen. Er müßte sie dann nur beweisen. Er kann sogar mit einer verjährten Forderung aufrechnen.

Was nach dem Widerspruch geschieht, hängt u.a. davon ab, ob der Gegner Abgabe an das Gericht verlangt hat. Dies kann schon in dem Mahnbescheid erfolgen. Dazu müßten Sie in diesem nachsehen.
Wurde die Angelegenheit an das Gericht abgegeben, so wird das GEricht Ihren Gegner zur Klagebegründung auffordern. Dazu wird das Gericht in der Regel eine Frist von 2 Wochen setzen. Solange der Kläger keine Ansprüchsbegründung einrecht, wird nur auf Ihren Antrag hin ein Termin bestimmt.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt







Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

Köln

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