Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.110
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Problem mit Mobilfunkanbieter


30.11.2008 21:16 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe nun schon seit längerer Zeit massive Probleme mit meinem Mobilfunkanbieter: seit Juni erhalte ich regelmäßig wahnsinnig hohe Rechnungen, mittlerweile sind schon drei Rechnungen im vierstelligen Bereich. Bei Abschluss des Vertrages habe ich eine Flatrate für SMS und Telefonieren gewählt, sodass der monatliche Betrag gleich bleibt. Nun werden aber ständig Zusatzdienste abgerechnet, die ich nie beansprucht habe.
Auf die Bitte um technische Klärung dieser Rechnungen habe ich einen Verbindungsnachweis mit Uhrzeiten für den entsprechenden Zeitraum erhalten und den Hinweis, ich solle mich an die Anbieter dieser Dienste wenden, da mein Anbieter nur für die Abrechnung der Gebühren zuständig sei. Anfangs habe ich die Rechnungen bezahlt, musste einen Kredit aufnehmen, und war der Meinung, die Gebühren zurück zu bekommen, wenn die Rechnungen erst einmal geprüft waren.
Nachdem dies aber nicht der Fall war, habe ich die letzen beiden Rechnungen nicht bezahlt, bis auf die monatlichen Grundgebühren, diese habe ich weiterhin überwiesen.
Zur letzten Rechnung (von Ende Oktober) habe ich wieder einen Verbindungsnachweis angefordert, um mich dann an die Anbieter der Zusatzleistungen zu wenden.
Bis heute habe ich diesen Nachweis nicht erhalten, dafür aber ein Schreiben mit Fristsetzung 9. Dezember, sollte ich bis dahin nicht bezahlt haben, wird die Forderung an ein Inkassobüro weiter gegeben, der Vertrag vorzeitig beendet und ich muss Schadensersatz für die Restlaufzeit des Vertrages leisten.

Nun wüsste ich gerne, wie ich mich verhalten soll. Den Betrag kann ich nicht auf einmal bezahlen und kann mich auch nicht weiter verschulden. Soll ich bei dem Anbieter auf den Verbindungsnachweis bestehen und um einen Aufschub der Forderung bis zur Klärung bitten? Und wenn weiterhin auf den Rechnungsbetrag bestanden wird, muss ich dann mit einem SCHUFA-Eintrag rechnen?

Vielen Dank im Voraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wird der Mobilfunkanbieter die Inanspruchnahme der Dienst nachweisen müssen. Unter Darlegung der üblichen Abrechnungssoftware etc. wird dieser Nachweis zumindest so lange gelingen, bis Sie hinreichende Gründe für einen Fehler darlegen können. Dies wird regelmäßig erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Daher spricht zunächst nach Ihrer Schilderung einiges dafür, dass die Forderung berechtigt ist.

Ohne genaue Kenntnis des Vert6rages kann hier die Verpflichtung zum Überlassen des Einzelverbindungsnachweises nicht beurteilt werden.

Aber bei den von Ihnen geschilderten Problemen wird sich eine vertragliche (Neben-)Pflicht zur Darlegung finden.

Sie haben daher die Möglichkeit, von einem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch zu machen, bis die Unterlagen vorliegen. Dies sollten Sie auf jeden Fall so darlegen. Alternativ bietet sich die Zahlung unter Vorbehalt der Rückforderung an.

Da hier sicherlich mit einer Kündigung des Mobilfunkvertrages zu rechnen ist, rate ich unbedingt einen Kollegen vor Ort zu beauftragen, da erfahrungsgemäß derartige Verhandlungen mit anwaltlicher Unterstützung erfolgreicher verlaufen. Dann kann auch die konkrete (Vertrag-)Situation im detail geprüft werden.

Grundsätzlich erscheint eine Meldung an die SCHUFA möglich (allerdings nur als bestrittene Forderung), im Fall der rechtswidrigen Meldung besteht aber ein Löschungsanspruch.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57042 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in sehr kurzer Zeit sehr präzise beantwortet. Das hilft mir gewaltig bei der Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise. Eine Nachfrage war nicht nötig und ich fühle mich durch die Antwort wirklich sehr gut ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort von Herrn Raab hat mir sehr geholfen! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Ich hatte den Eindruck, eine sehr persönliche Beratung zu bekommen! Danke vielmals! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat den Sachstand richtig verstand und hat dementsprechend geantwortet und Argumentiert ...
FRAGESTELLER