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Privatverkauf auf Ebay-Kleinanzeigen / Käuferschutz


| 20.09.2017 18:44 |
Preis: 28,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

ich habe über Ebay-Kleinanzeigen ein Sportgerät (gebraucht) verkauft für 150€. Es handelte sich um einen Privatverkauf.

Im Vorfeld kontaktierte mich der Interessent, er wollte den Artikel unbedingt kaufen, wir tauschten die nötigen Daten, Geld war sofort über paypal da.
Erst nach dem Kauf und bereits getätigter Zahlung fragte mich der Käufer, ob es sich um ein Markenprodukt handelte. Ich selbst hatte das Gerät auch nur von jemanden gekauft und war der Meinung, es wäre ein Markenprodukt, was es letztendlich doch nicht gewesen ist. Wie dem auch sei: Im Inserat selbst habe ich dazu keine Angaben gemacht, das Gerät war als no-name inseriert. Zum Kauf stand also das no-name Produkt ohne eine Angabe von einer Marke. Meiner Meinung nach ist der Kaufvertrag also bereits zustande gekommen, der Kunde hatte ja auch bereits gezahlt.

Letztendlich hat der Käufer dann Käuferschutz beantragt. Ich habe auf den Konflikt reagiert und Belege gesandt. (Nachweis des Gesprächsverlaufes, woraus ersichtlich ist, dass der Käufer entsprechend der Angaben vom Inserat ein no-name Produkt gekauft hat und erst später über die Marke nachfragte sowie ein Bild der Anzeige selbst - auch hier ersichtlich, dass es sich um einen Privatverkauf ohne Rückgabe oder Gewähr handelt und dass die Anzeige ohne Marke inseriert war) - Dennoch hat paypal zu Gunsten des Käufers entschieden. Der Betrag von 150€ wurde an den Käufer zurück erstattet, mein Konto ist nun negativ belastet.

Ich sehe bei mir keine Schuld, weil ich keine falschen Angaben im Angebot, das zum Verkauf stand, gemacht habe. Das Produkt wurde so verkauft, wie es sein sollte. - Zurückerstatten möchte ich nicht. Was nun?

MfG
Sandra
20.09.2017 | 19:10

Antwort

von


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Hallo Sandra,

Paypal sollten Sie erst einmal nicht ausgleichen. Käme es zu einem Prozess, könnten Sie dann den Käufer dazuholen und entsprechend eine Gegenklage gegen diesen führen. Sie befinden sich dabei absolut im Recht, dass der Kaufvertrag bereits vorher zustande gekommen war, spätestens mit Zahlung. Paypal hat nicht korrekt entschieden.
Sofern es zu wirtschaftlichen Nachteilen kommt, sollten Sie den Käufer in Regress nehmen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 23.09.2017 | 10:38


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