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Privatinsolvenz und Datenschutz


| 12.08.2017 14:28 |
Preis: 25,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Datenspeicherung bei einer Bank nach Erteilung der Restschuldbefreiung


Hallo,

ich habe 2010 eine Restschuldbefreiung bekommen und bin seid 2014 wieder sauber in der Schufa. Mein Mann und ich möchten ein Haus erwerben und haben ein Baudarlehen bei Bank 1 beantragt. Nun ist es leider so, dass bei Bank2 noch ein Privatdarlehen dazu beantragt wurde und es intern abgelehnt wurde. Die Bank 2 war auch früher einer der Gläubiger in der Insolvenzmasse gewesen. Speichern die Gläubiger die Daten für immer? Darf die Bank 2 den Ablehnungsgrund und die alte Privatinsolvenz an den Vermittler oder der Bank 1 weitersagen oder ist es Datenschutz?
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Bank 2 wird die Daten zu dem früheren Engagement weiterhin gespeichert haben. In der Regel werden die Daten für die Dauer von 10 Jahren gerechnet ab einem erledigenden Ereignis gespeichert. D.h. erfolgte im Jahr 2010 die Restschuldbefreiung werden die Daten hierzu noch bis mindestens 2020 gespeichert werden. Dies erfolgt aus steuerlichen Gründen, da entsprechende Beleg und Daten für die Dauer von 10 Jahren (teilweise auch 14 Jahren) aufbewahrt werden müssen. Insoweit kann hier der Grund für die Darlehensablehnung liegen.

2. Eine Mitteilung an Bank 1 erfolgt aber nicht. Bank 2 ist weder berechtigt noch verpflichtet etwaige Daten an Bank 1 weiterzugeben. Die Kreditanfrage ist bei der Bank 2 wird für 2 Wochen in der Schufaauskunft sichtbar. Danach wird die Kreditanfrage gelöscht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 12.08.2017 | 16:05


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