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Privates Darlehen


21.12.2008 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Fragestellung:

Ich habe vor nun mehr als 3 Jahren meiner damaligen Lebenspartnerin zum Aufbau eines Restaurants mehrere tausend Euro gegeben.
Wir haben keinen schriftlichen Vertrag (Privates Darlehen) abgeschlossen, weder direkt bei Weitergabe der Mittel (hier war es "natürlich" keine Frage!), noch nach der Trennung (da wollte sie nicht mehr!!!).
Allerdings sind alle Buchungen mit den Zahlungseingängen über die jeweiligen BWA´s ersichtlich; sogar teilweise als eigene Position ("Verbindlichkeiten gegenüber..."). Des Weiteren ist über die Jahre ein entsprechender Schriftverkehr zwischen uns entstanden, der dokumentiert, dass ich ihr Geld gegeben habe und genau dieses zurück fordere.
Da ich zur Beschaffung der Mittel u.a. auf meinen Namen Kredite aufgenommen habe, muß nun monatlich eine Rückzahlung erfolgen, für die in erster Linie ich verantwortlich bin.
In der Regel zahlt meine Ex die Raten, gelegentlich aber auch nicht, dann muß ich zwangsläufig einspringen!!!

Grundsätzlich bin ich an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. Allerdings möchte ich geklärt wissen, wie meine Chancen stehen, und wie groß die Gefahr ist "leer" auszugehen, und am Ende die Verbindlichkeiten selbst tragen zu müssen.

Ich hoffe, diese kurze Darstellung ist für Dritte nachvollziehbar.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

auch wenn Sie keinen schriftlichen Vertrag haben, werden Sie den Darlehensvertrag an Hand der BWA`s nachweisen können. Nach Ihrer Schilderung sind dort die genaue Verbindlichkeit aufgeführt. Darüberhinaus kann auch der genannte Schriftwechsel unter Umständen als Indiz herangezogen werden,. Dieses würde umsomehr gelten, wenn Ihre Ex-Lebenspartnerin das Darlehen auch ausdrücklich bestätigt haben sollte.

Um nun klare Verhältnisse zu schaffen, sollten Sie das Darlehen ausdrücklich gegenüber Ihrer Ex-Lebenspartnerin mit Einschreiben und Rückschein kündigen und diese zur Rückzahlung auffordern.

Die Rückzahlung sollte, wenn möglich auch in einer Summe erfolgen, damit Sie auch Ihre Verbindlichkeitent tilgen können und nicht Gefahr laufen, dass Raten durch die Ex-Lebenspartnerin nicht bedient werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle





Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2008 | 19:44

Zunächst DANKE für die rasche Antwort.

Zur Konkretisierung:
Meine Ex und ich habe keinen schriftlichen oder mündlichen Vertrag. Wir (mehrheitlich ich) haben immer nur darüber gesprochen bzw. ich dies vorgeschlagen.
Auch die konkrete Summe wurde nie vollends geklärt oder durch meine Ex bestätigt.

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie bei meinen Schilderungen nun doch einen Darlehensvertrag als gegeben ansehen??? Und das ich somit einen Anspruch auf Rückzahlung habe, sogar in einer Summe???

Damit würden Sie meine Kernfrage beantwortet haben.

Im Übrigen springe ich immer dann für die ausbleibenden Zahlungen meiner Ex ein, um nicht in Schwierigkeiten mit meinen Geldgebern zu kommen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2008 | 19:57

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, das haben Sie richtig verstanden.


Allein durch die Formulierung "Verbindlichkeiten gegen..." und der Einfühung in die BWA`s wird das Darlehen zu bejahen sein. Dazu noch der Schriftwechsel mit der Rückforderung, so dass dieses alles ingesamt als Darlehen angesehen werden müsste.

Die Summe ergibt sich aus den Einzelpositionen.

Weigert die Ex-Lebenspartnerin sich, sollten Sie dann einen Kollegen vor Ort aufsuchen und diesen beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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