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Privater Autokauf Arglist??


09.11.2004 20:22 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Habe mir ein Auto Privat gekauft BJ. 98 aus zweiter Hand, ich wußte aber nicht das der Vorbesitzer das Auto Gewerblich genutzt hatte (Sozialstation), habe ich eine Chance das Auto wieder zurück zu geben? Brief bekam ich erst zur einsicht als ich gezahlt hatte. Ist das Arglist?? Das Auto hat ein ganz andern Verschleiß als ein Auto des gleichen Baujahres das nicht Gewerblich genutzt wurde.
Eingrenzung vom Fragesteller
09.11.2004 | 20:27
Eingrenzung vom Fragesteller
09.11.2004 | 20:38
Sehr geehrter Fragender,

eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung liegt im Regelfall dann vor, wenn der Erklärende (hier Ihr Verkäufer) aktiv einen Irrtum erregt.

Ausnahmsweise kann eine arglistige Täuschung auch durch Verschweigen von Tatsachen begangen werden, wenn hinsichtlich der verschwiegenen Tatsache eine Aufklärungspflicht besteht. Entscheidend ist, ob Sie nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung redlicherweise Aufklärung erwarten durften.

Grundsätzlich ist es Sacher jeder Partei, ihre eigenen Interessen selbst wahrzunehmen. Es besteht daher keine allgemeine Pflicht, alle Umstände zu offenbaren, die für die Entschließung des Vertragspartners von Bedeutung sein können. Ungsüntige Eingenschafter des Vertragsgegenstandes brauchen grundsätzlich nicht ungefragt offengelegt zu werden.

Ihren Sachverhalt verstehe ich so, dass aktuell an dem Pkw keine Mängel vorhanden sind, sondern Sie nur fürchten, dass durch die Nutzung als Firmenwagen ein übermäßiger Verschleiß vorhanden sein kann.

Da Sie aber sowohl das Alter als auch die Fahrleistung beim Erwerb kannten und wussten, dass der Wagen aus zweiter Hand war, hätten Sie nach dem Erstbesitzer fragen können.

Da Sie das nicht getan haben fürchte ich, dass der Verkäufer sich in einem etwaigen Prozess erfolgreich damit verteidigen könnte, dass er nicht wissen konnte, dass dies für Sie von erheblicher Bedeutung ist.

Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass eine Anfechtung vermutlich keine Aussicht auf Erfolg hätte.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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