Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.110
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Private Angelegenheiten durch Amt an AG publik gemacht


| 21.12.2009 18:59 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Das Jugendamt hat an eine Sammel-eMail-Adresse meines Arbeitgebers, welche eigentlich für Kundenkontakte gedacht ist, eine eMail geschrieben, daß ich meinen Unterhaltspflichten nicht nachkomme und daß er doch mit mir verhandeln & auf mich einwirken möge, damit der Unterhalt regelmäßig geleistet wird.

Ich bin froh, einen sehr guten Arbeitgeber zu haben, der mit dieser Angelegenheit souverän umzugehen vermag.

Es ist mir sehr unangenehm, daß diese eMail prinzipbedingt durch mehrere Hände ging, über 2 Sachbearbeiter bis hin zur Geschäftsleitung. Diese Angelegenheit ist sehr privat, und es werden Namen und Umstände genannt, die meinen Arbeitgeber & meine Kollegen nicht interessieren & auch niemanden außer den Betroffenen etwas angehen. Es ging auch nicht um Pfändung o.ä..

Meine Privatsphäre & Reputation ist doch etwas verletzt worden. Gibt es irgendeine Art von Handhabe gegen diese erfolgte Aktion des Amtes, liegt gem. Gesetzgebung ein Verstoß vor? Was kann ich tun?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Es ist mit Sicherheit nicht Sache des Jugendamts, Ihren Arbeitgeber anzuschreiben und ihn zu bitten, auf Sie zur Zahlung des Kindesunterhalts einzuwirken. Diesbezüglich gibt es andere, vom Gesetz vorgesehene, Wege. So kann gegen Sie z. B. ein Unterhaltstitel erwirkt werden, aus dem die Zwangsvollstreckung betrieben werden könnte.

Ggf. besteht auch die Möglichkeit gegen Sie Strafanzeige wegen Unterhaltsentziehung zu erstatten, sofern die Voraussetzungen hierfür vorliegen.


2.

Sie haben die Möglichkeit, das Jugendamt anzuschreiben und aufzufordern, die Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber künftig zu unterlassen. Gleichzeitig können Sie androhen, im Fall des Zuwiderhandelns Klage zu erheben.


3.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit gegen den verantwortlichen Sachbearbeiter Dienstaufsichtsbeschwerde zu erheben. Zwar haftet der Dienstaufsichtsbeschwerde der Charakter "fristlos, formlos, zwecklos" an, jedoch muß das nicht zwangsläufig so sein.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 21.12.2009 | 19:50


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Präzise auf den Punkt, perfekt."
FRAGESTELLER 21.12.2009 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57042 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in sehr kurzer Zeit sehr präzise beantwortet. Das hilft mir gewaltig bei der Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise. Eine Nachfrage war nicht nötig und ich fühle mich durch die Antwort wirklich sehr gut ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort von Herrn Raab hat mir sehr geholfen! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Ich hatte den Eindruck, eine sehr persönliche Beratung zu bekommen! Danke vielmals! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat den Sachstand richtig verstand und hat dementsprechend geantwortet und Argumentiert ...
FRAGESTELLER