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Polizeiliches Führungszeugnis


27.09.2004 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo, habe ein riesiges Problem: Ich habe nach längerer Arbeitslosigkeit endlich wieder eine Stelle gefunden, die ich am Montag antrete. Für diese Stelle muß ich ein poliz. Führungszeugnis beantragen. Jetzt habe ich wohl 2 Einträge drin stehen. Einmal wegen Betrug von Dez. 2002 und wegen Diebstahl vom März diesen Jahres. Bin beidesmal zu je 30 Tagesätzen von 30 Euro verurteilt wurden. Meine Frage ist: Stehen die Verurteilungen tatsächlich drin? Wielange? Kann man die löschen lassen ? Ich habe meinem Arbeitgeber noch nichts davon gesagt.Kann ich deshalb fristlos gekündigt werden und bekomme ich deshalb eine Sperre? Bitte um Hilfe.
27.09.2004 | 16:58

Antwort

von


3 Bewertungen
Guten Tag,

Ihre Einträge im Führungszeugnis können nicht ohne weiteres zu einer Kündigung führen. Wenn Sie allerdings in geld-sensiblen Bereichen eingesetzt sind, ist eine Kündigung wegen Betrugs, Unterschlagung etc. durchaus denkbar, hier hätten Sie ansonsten vor Vertragsschluss selbst auf die Vorstrafen hinwiesen müssen. Besteht hingegen kaum ein Bezug zwischen Vergehen und Ihrer baldigen Arbeit, dann dürfte es für den Arbeitgeber schwer werden, Sie allein deshalb zu kündigen. Sollte dies dennoch passieren, suchen Sie am besten sofort einen Rechtsanwalt auf, da für eine etwaige Kündigungsschutzklage kurze Fristen laufen!

Hier einiges zur Dauer der Einträge im Zentralregister, wobei eine vorzeitige Löschung in der Regel nicht durchgesetzt werden kann:

Im Allgemeinen werden Verurteilungen zu Geldstrafen oder zu Freiheitsstrafe von nicht mehr als 3 Monaten sowie die meisten Jugendstrafen nach 3 Jahren aus dem Führungszeugnis entfernt. Größere Freiheitsstrafen werden im allgemeinen nicht vor Ablauf von 5 Jahren aus dem Führungszeugnis entfernt. Ausgenommen hiervon sind nur Verurteilungen wegen Sexualstraftaten, für die längere Fristen vorgesehen sind. Die Dauer der Freiheitsstrafe wird zu der Frist hinzuaddiert. Die Frist wird vom Tag der Verurteilung an gerechnet. Nach Ablauf dieser Fristen kann ein neues Führungszeugnis beantragt werden, das dann keine Eintragungen mehr aufweist, wenn nicht im Einzelfall neue Verurteilungen hinzu gekommen sind, die im Einzelfall einer Löschung im Führungszeugnis entgegenstehen können.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ralf Thormann, Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Recklinghausen


Rechtsanwalt Ralf Thormann

Nachfrage vom Fragesteller 27.09.2004 | 17:04

Ich arbeite im Call-center für eine Transportfirma, die auch hochwertige Transporte durchführt. Allerdings habe ich da selber nicht die Möglichkeit die Taten zu wiederholen. Bin allerdings in der Probezeit, so könnten die mich ja auch ohne Angaben von Gründen kündigen.Hoffe vielleicht darauf, daß nach meinem Führungszeugnis nicht mehr gefragt wird. Könnte ich mit Hilfe eines Anwalts eine vorzeitige Löschung beantragen?

ANTWORT VON

Recklinghausen

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