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Pflichteilanspruch gegenüber nicht befreiter Vorerbe


29.11.2014 17:39 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Der Pflichtteil besteht nach § 2303 BGB in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteiles.


Hallo

Mein Vater in zweiter Ehe ist gestorben. Als Erbe ist seine zweite Frau als nicht befreite Vorerbin bestimmt.
Als Nacherbe ist mein Bruder bestimmt, ich bin enterbt und mir steht der Pflichtteil zu.
Als Vermögen ist eigentlich nur ein Wohnhaus Wert ca 100.000,- € vorhanden.
Wie verhält es sich jetzt mit der Höhe der Ebschaft und von wenn zu begleichen

M.f.G.
29.11.2014 | 18:04

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Der Pflichtteil besteht nach § 2303 BGB in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteiles.
Ihr gesetzlicher Erbteil hätte ohne die Enterbung 25% betragen. Dies ergibt sich daraus, dass die zweite Ehefrau ohne Testament zu 50% und Sie und Ihre Bruder anderen 50% des Nachlasses geerbt hätten (hierbei habe ich unterstellt, dass Ihr Vater mit seiner 2.Frau im Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt hat).

Somit beträgt der Pflichtteilsanspruch 12,5% bzw. 1/8.

Der Pflichtteilsanspruch ist ein Anspruch in Geld und bemisst sich nach dem Wert des Nachlasses.

Der Berechnung des Pflichtteilsanspruchs wird der Wert des Nachlasses zum Zeitpunkt des Todes zu Grunde gelegt.

Der Anspruch richtet sich gegen die Erbin, hier die 2.Ehefrau. Hierbei ist es für Ihren Anspruch unerheblich, dass diese Vorerbin ist.

Die Erbin ist nach § 2314 BGB über den Bestand des Nachlasses auskunftspflichtig.

Soweit der Nachlass tatsächlich einen Wert von 100.000 Euro hätte, würde Ihr Pflichtteilsanspruch 12.500 Euro betragen.

Diesen Betrag müsste also die Witwe an Sie zahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

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