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Pferdeverkaug


| 25.07.2017 20:02 |
Preis: 25,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von



Ich habe vor 8 Wochen ein Pony verkauft . Die Käufer habe. Es sich bei sehr warmen Wetter auf dem Reitplatz vorreiten lassen und es auch selber von der Wiese geholt etc.
Letzte Woche schrieb die Käuferin noch wie toll alles sei und das das Pferd unbezahlbar sei. Heute rief sie an, dass sie ihr Tierarzt das Pferd untersucht habe und Headshaking diagnostiziert habe. Ich habe das Pferd vor Verkauf nur vier Wochen besessen und könnte beim täglichen Reiten nichts feststellen, ebenso verhielt es sich 8 Wochen lang bei den Käufern. Es wurde keine Aku gemacht. Die Käufer unterstellen jetzt, dass das Pferd langzeitkortison bekommen habe und ich es so gesund gespritzt hätte. Muss ich das Pferd zurück nehmen?
Eingrenzung vom Fragesteller
25.07.2017 | 20:07
26.07.2017 | 08:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie von der Behandlung nichts gewusst haben und auch nicht vertraglich vereinbart und versichert haben, dass das Pferd auf keinen Fall Krankheiten besitzt (§ 444 BGB), dann brauchen Sie das Pony auch nicht zurückzunehmen, da Sie davon nichts wussten konnten. Den Anspruch können Sie daher zurückweisen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 26.07.2017 | 09:25

Hallo nochmal, ich bin aber im Nebenerwerbe gewerbsmäßig im Pferdehandel unterwegs. Da wäre ich ja dann in der Beweispflicht, oder? Ich habe zwar einige Leute welche bezeugen können dass das Pferd bei uns normal und augenscheinlich gesund war, ich habe aber kein Blutprobe aus der Zeit. Ich kann also weder belegen dass er es bei mir nicht hatte noch dass ich ihm nichts verabreicht habe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2017 | 09:35

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie gewerbsmäßig tätig sind, dann haben Sie auch Gewährleistung dafür zu geben. In Ihrem Fall dürfte bereits feststehen, dass das Pony vorher erkrankt war. Insofern kann der Käufer auch vom Vertrag zurücktreten, wobei Sie ebenfalls den Kaufvertrag gegenüber Ihrem Verkäufer wegen arglistiger Täuschung rückgängig machen können, wenn er Ihnen nichts von der Krankheit erzählt hatte, dem Pferd aber Medikamente verabreicht hatte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.07.2017 | 00:51


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