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Personalgespräch


| 17.12.2013 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Ich arbeite in einer caritativen Einrichtung als Verwaltungsangestellte. Bis zum Sommer d.J. War ich Sekretärin und danach bin ich in ein sogenanntes Servicebüro gewechselt. Dieses Büro bietet Behinderten Auszubildenden die Möglichkeit ein Praktikum zu machen.
Eine Mitarbeiterin (Ergotherapeutin) wurde bestimmt, nachmittags zu arbeiten und ich morgens. Dafür habe ich der Kollegin Stunden von mir abgetreten damit sie 100./. Stellenanteil erhält. Die Kollegin hat mich nun seit Wochen gemobbt, was hin bis zu körperlichen Bedrohungen ging. Ich habe dies nach Wochen dann meiner Chefin gemeldet. Mobbing kann man selten beweisen wie auch in diesem Fall so dachte ich meine Chefin würde zumindest mit der Kollegin mal sprechen.
Leider ist meine Chefin Führungsschwach und hat uns gleich ins Personalbüro der Hauptverwaltung bestellt. Dort musste ich dann das übliche Gezeter über mich ergehen lassen. Small Talk ohne erträglichen Ausgang.(auch die Personalchefin, Teilzeitkraft, überfordert, leider genießt sie einen denkbar schlechten Ruf im ganzen Haus) wegen ihrer fehlenden Fachkompetenz)
Nun war ich froh als das Gespräch! Bei dem nichts von dem erwähnt wurde was ich schwarz auf weiß bezeugen konnte sondern man blieb belanglos allgemein, beendet war. Jetzt habe ich allein einen neuen Termin erhalten. Mir ist das zutiefst zuwider da die Personalleiterin nicht kompetent ist, meine Bitte einen anderen kompetenten Kollegen zu nehmen wurde abgelehnt. Aber ich habe absolut keine Lust auf nochmaligem smalltalk bei dem nix bei rum kommt. Unsere MAV meint ich wäre verpflichtet an dem Gespräch teilzunehmen. Ist das wirklich so? Angeben möchte ich noch dass ich seit 36 Jahren berufstätig bin und meinen Beruf sehr gut beherrsche auch im Umgang mit Kollegen bin ich unproblematisch und habe bis auf diese Mobbing Kollegin noch nie Probleme gehabt. In diesem betrieb bin ich seit 22 Jahren ohne mündliche oder schriftliche Abmahnung.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich kann Ihnen in Ihrem eigenen Interesse nur dringend dazu raten, der Einladung zu dem Personalgespräch nachzukommen.

Eine Pflicht zur Teilnahme an einem Personalgespräch besteht für den betreffenden Arbeitnehmer immer dann, Wenn während der Arbeitszeit über Inhalte des bestehenden Arbeitsverhältnisses gesprochen werden soll. Zu diesen Inhalten zählen u.a. auch Verhaltens- und Verständigungsprobleme unter Kollegen.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2013 | 20:27

Sehr geehrter Anwalt,

Die verhaltensauffälligkeit und das Arbeitsverhältnis liegt in keinster weise bei mir. Mein verhalten und meine Arbeit sind seit 22 Jahren tadellos. Daher gibt es keinen Grund mich nochmal aufzufordern sondern die Kollegin, die den Beruf garnicht gelernt hat (als Ergotherapeutin zur Bürofachangestellten)
Sonst würde ich einem Gespräch zustimmen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2013 | 21:25

Ich verstehe Ihre Position. Dennoch muss ich bei meiner Empfehlung verbleiben. Bedenken Sie, dass Sie gerade durch weitere Gespräche Ihre eigenen Interessen vertreten können.

Bewertung des Fragestellers 18.12.2013 | 19:22


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