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Parkschaden durch schiefen Baum


06.12.2016 14:25 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Beim Rückwärtseinparken auf einem öffentlichen Sammelparkplatz habe ich mir eine Delle unterhalb der Heckscheibe geholt. Ursache ist ein Baum, der teilweise entwurtzelt ist und dann schief über den ca. 50 cm breiten Begrenzungsbordstein gewachsen ist. Die Grünfläche ist klar durch den breiteren Bordstein vom Parkplatz abgegrenzt und meiner Meinung nach sollte der Bordstein etwas Platz zum Einparken des Hecks zu liefern, damit man auch noch an den Kofferraum aufbekommt. Durch die rückwärtige Sicht beim Einparken ist der Schiefstand des Baumes nicht erkennbar gewesen.
Die Versicherung kommt dafür nicht auf und verweist auf den Parkplatz- bzw. Grünflächenbetreiber. Kann ich nun Schadenersatz fordern, weil der Baum da nichts zu suchen hat? Warnschilder oder andere Hinweisschiler sind jedenfalls nicht vorhanden gewesen.
06.12.2016 | 15:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es ist derjenige in die Haftung zu nehmen, dessen Grundstücksfläche dies betrifft, auf dem der Baum herübergewachsen ist.
Insofern, wenn es sich um öffentlichen Parkraum handelt, muss die Stadt dafür aufkommen, da diese dafür Sorge zu tragen hat, dass die Parkflächen ordnungsgemäß benutzt werden können. Ein Mitverschulden liegt meines Erachtens auch nicht vor, da der Stumpf nicht offensichtlich gewesen ist.

Insofern sollten Sie einen Kostenvoranschlag bzw. Gutachten einholen (bei einem Schaden über € 1.000,00) und dieses dann von der Stadt fordern.

Gerne kann ich Ihnen bei der Durchsetzung der Ansprüche auch kostenfrei zur Seite stehen, da die Gebühren dafür ebenfalls die Stadt zu tragen hat.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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