Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.191
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notarvertrag w/Verkauf der Eigentumswohnung


| 27.11.2014 15:39 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Henning



Ich habe meine Eigentumswohnung verkauft. Die für den Kredit zum Kauf damals erforderliche Grundschuld wurde bereits gelöscht. Da ich bereits eine Woche vor dem Notartermin einen Entwurf zugesandt bekommen hatte und der Text auch für mich als Laien verständlich war, verlief die Beurkundung auch recht unkompliziert. Verwundert hat mich allerdings nach der Beurkundung der Hinweis des Notars, dass der Inhalt der Urkunde nun verbindlich sei und falls die Beteiligten (da waren die beiden Käufer und ich gemeint) nun einvernehmlich irgendwelche Absprachen tätigen entgegen der Urkunde, sei diese in Gänze unwirksam. Der Notar hatte erklärt, dass aufgrund der Einfachheit des Vorganges keine Abwicklung über ein Anderkonto gewählt worden wäre, sondern dass die Käufer mir direkt auf mein Girokonto den Kaufpreis überweisen, wenn die Gemeinde den Verzicht auf ihr Vorkaufsrecht bestätigt habe und die Auflassungsvormerkung für die Käufer in Abteilung II eingetragen sei.Allerdings sei die Zahlung erst fällig nach Ablauf von sieben Tagen, nachdem die Käufer vom Notar die Bestätigung erhalten haben, dass die beiden Voraussetzungen gegeben seien. Dies wäre am 4. Dezember der Fall. Nun rief mich vorhin ein Käufer an und sagte, dass es ihnen günstiger wäre, wenn sie bereits am 1. Dezember bezahlen würden, da sie dann auch mehr Zeit für die Übergabe der Wohnung hätten. Dies wäre aber entgegen der Notarurkunde. Wäre deshalb die frühzeitige Zahlung schädlich und wäre dann der gesamte Vertrag hinfällig und könnten deshalb womöglich die Käufer durch die Hintertür vom Vertrag zurücktreten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Notar hatte darauf hinweisen wollen, dass die Auflassung/der Kaufvertrag der notariellen Beurkundung bedarf und abweichende Vereinbarungen ohne Beurkundung nach § 125 BGB unwirksam sind.
In Ihrem Fall handelt es sich aber um keine abweichende Regelung. Die Fälligkeit besagt nur, wann Sie den Kaufbetrag _fordern_ können. Nach Maßgabe des § 271 Abs. 2 BGB kann der Käufer den Kaufpreis jederzeit auch vor Eintritt der Fälligkeit zahlen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 29.11.2014 | 10:46


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"meine kurze Frage wurde kurz,verständlich und vollständig mit Verweis auf den relevanten BGB § beantwortet "
FRAGESTELLER 29.11.2014 4,8/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57042 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in sehr kurzer Zeit sehr präzise beantwortet. Das hilft mir gewaltig bei der Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise. Eine Nachfrage war nicht nötig und ich fühle mich durch die Antwort wirklich sehr gut ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort von Herrn Raab hat mir sehr geholfen! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Ich hatte den Eindruck, eine sehr persönliche Beratung zu bekommen! Danke vielmals! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat den Sachstand richtig verstand und hat dementsprechend geantwortet und Argumentiert ...
FRAGESTELLER