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Frage geschrieben am 09.02.2011 12:55:34

Nichtlieferung eines Lieferanten aus dem EU-Ausland (Dänemark)

Rechtsgebiet: Internationales Recht | Einsatz: € *** | Status: Geschlossen | Aufrufe: 1090
Wir (Fa. A - ansässig in Deutschland) schließen im Juni 2010 einen Distributionsvertrag mit einem Hersteller in Dänemark (Fa. B) ab.
Wir bestellen Waren für EUR 30.000,- (hochpreisige Konsumer Elektronik) und zahlen 50% bei Auftragserteilung an.
Ende September meldet sich der Hersteller und sagt die Ware ist fast fertig produziert und fragt nach Überweisung der restlichen 50%. Durch weitere e-Mails und 'angedrohte' Besuche wird klar, die Ware ist von einer Fertigstellung weit entfernt.
Für eine Messe Anfang Februar (immer noch ohne 'eigene Ware') stellt und der Hersteller ein Vorführgerät zur Verfügung. Auch hier wird klar, 'ein Ende' ist nicht in Sicht ...
Die Forderung der restlichen 50% im September sieht für uns nach Betrug aus ... Wie ist hier weiter zu verfahren? Wie kommen wir an die Anzahlung falls sich der Hersteller auf stur stellt (was zu befürchten ist)? Wie beenden wir den 'Deal')?

Danke und Gruß



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