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Neue Schulden trotz Offenbarungseid = Eing.Betrug?


| 12.10.2017 20:25 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine Freundin habe ich Geld geliehen 500,00 euro !!! Und sie wollte es mir zurück geben in Raten ,habe ich auch schriftlich !!!
Ich sprach sie an,weil sie nicht die Versprechungen eingehalten hat ,
Sie hat die EV abgelegt ,was kann ich tun ???
Danke
12.10.2017 | 20:56

Antwort

von


941 Bewertungen
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Entweder Sie schreiben den Betrag von 500,00 € ab oder Sie verfahren folgendermaßen:

Sie stellen Antrag auf Erlaß eines Mahnbescheids, gegen den die Schuldnerin vermutlich nicht Widerspruch einlegen wird. Sodann können Sie den Vollstreckungsbescheid beantragen und aufgrund dieses Titels die Zwangsvollstreckung betreiben. Zahlt die Schuldnerin nicht, haben Sie die Möglichkeit, aufgrund des Vermögensverzeichnisses festzustellen, ob weitere Vollstreckungsmaßnahmen (Lohnpfändung, Kontenpfändung) erfolgversprechend sein könnten.


2.

Wenn der Darlehensvertrag geschlossen worden ist als andere Gläubiger gegen die Freundin bereits vollstreckt haben, spricht Einiges für einen Betrug. In diesem Fall könnten Sie daran denken, Strafanzeige gegen die Freundin zu erstatten in der Hoffnung, daß die Staatsanwaltschaft das Verfahren gem. § 153a StPO mit der Auflage einstellt, den Schaden wieder gut zu machen, d. h. Ihnen das Geld zurück zu zahlen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 14.10.2017 | 18:22

Hallo guten Abend
Erst Mal vielen Dank für die Antwort
Was meinen sie persönlich ?? Werde mein Geld wohl abschreiben können !!???
Die Chancen sind nicht sehr gross ,oder ??
Gruss

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.10.2017 | 19:46

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Es ist natürlich nahezu unmöglich, die Erfolgsaussichten der Zwangsvollstreckung abzuschätzen, wenn man keine Informationen über die Schulderin - so wie ich - hat.

Da die Kosten für den Mahnbescheid bei einem Gegenstandswert von 500,00 € nur gering sind, würde ich an Ihrer Stelle schon das gerichtliche Mahnverfahren einleiten, um einen Vollstreckungsbescheid zu erhalten, aus dem Sie für die Dauer von 30 Jahren gegen die Freundin vollstrecken können.


2.

In unserer Praxis haben wir naturgemäß häufig mit Vollstreckungsverfahren zu tun und oftmals dauert es lange bis man Erfolg hat. Wir schöpfen die Möglichkeiten nahezu immer aus, solange es keine Anhaltspunkte dafür gibt, daß die Zwangsvollstreckung definitiv keine Aussicht auf Erfolg hat (z. B. 60-jähriger Hartz IV Empfänger). Getreu dem Motto: Durch Aufgabe wurde noch nie ein Spiel gewonnen!


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.10.2017 | 15:58


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"Sehr Aussage kräftig !!!
Vielen Dank "
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.10.2017
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