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Nebenberuflich Selbstständig als Rentnerin in vorgezogener Rente


18.12.2012 13:50 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke



Von der RV habe ich die Mitteilung, dass ich ab 1.1.2013 bis 450 Euro monatlich rentenunschädlich hinzuverdienen darf.

Frage: Bedeutet dies jährlich 5.400 Euro oder muss ich tatsächlich jeden einzelnen Monat exakt unter 450 Euro brutto liegen? Wenn das so ist, wie soll man das genau ermitteln, man reicht ja nur einmal jährlich die EÜR ein?

Von meiner Krankenkasse, die Barmer (bin dort in der KV der Rentner), habe ich die Mitteilung, dass ich bis max. 20 Std. wöchentlich arbeiten darf, um nicht höhere Beiträge zahlen zu müssen. Betrifft dieses Gesetz (§ 5 Abs. 5 des SGB V) auf das berufen wird tatsächlich auf mich zu? Meine Hauptbeschäftigung ist ja in übertragenen Sinne die RV, wobei ich nicht hier Arbeitsstunden ableisten muss. Das Gesetz ist doch wohl eigentlich als Schutz für die ArbeitnehmerInnen vorgesehen, damit sie nicht über insgesamt 40 wöchentliche Arbeitsstunden kommen, oder?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich gilt tatsächliche der monatliche Verdienst bzw. Gewinn aus selsbtständiger Tätigkeit, wobei geringe Schwankungen nicht von Belang sind. 2x im Jahr dürfen Sie maximal das Doppelte verdienen. Für Sie bedeutet dies, dass Sie 2x im Jahr einen Gewinn von € 900,- erwirtschaften können, ohne eie Rentenkürzung befürchten zu müssen.

Es geht bei der Vorschrift, dass Sie nicht mehr als 20 h arbeiten weniger um Ihren „Schutz" als vielmehr darum, dass Sie sozialversicherungspflichtig werden und Sozialversicherungsbeiträge leisten müssen, wenn Sie mehr als 20 h arbeiten. Insofern sollten Sie sich an diese Stundenzahl halten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nachfrage vom Fragesteller 18.12.2012 | 14:51

Noch nicht beantwortet: Wenn das so ist, wie soll man das genau ermitteln, man reicht ja nur einmal jährlich die EÜR ein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.12.2012 | 15:04

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben doch monatliche Einnahmen und Ausgaben, die Sie gegenüber stellen können. GEnauso müssen Sie es machen.

Mit freundlichen Grüßen
Maike Domke
- Rechtsanwältin -

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