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Namenswahl für Kind bei Neuheirat


12.07.2004 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe 1998 geheiratet und bin 2002 geschieden worden. Aus dieser Ehe ging ein Kind hervor. Wir beide tragen den Nachnamen meines Ex-mannes. Letztes Jahr habe ich ein 2. Kind bekommen, welches auch meinen jetzigen Familiennamen trägt, aber einen anderen Vater hat. Nun möchte ich gern wieder heiraten (den Vater des 2. Kindes), aber auf keinen Fall einen anderen Namen als meine Kinder tragen. Welche Möglichkeiten habe ich?

Mein Ex-mann und Vater meiner großen Tochter hat seit über 4 Jahren keinerlei Kontakt mehr zu uns. Er ist für mich auch sehr schwer erreichbar. Wie schwierig ist es, das alleinige Sorgerecht zu bekommen?
12.07.2004 | 15:54

Antwort

von


3 Bewertungen
Guten Tag und vielen Dank für Ihre Anfrage,

Ihrer Schilderung entnehme ich, dass Sie sowie Ihre beiden Kinder den Nachnamen Ihres Ex Mannes tragen, der aber nur Vater des 1. Kindes ist. Bei der geplanten Heirat des Vaters des 2. Kindes wollen Sie mit Ihren Kindern den bisherigen Namen beibehalten. Dies ist kein Problem, viel schwieriger wäre es, einen Namenswechsel bei den Kindern genehmigt zu bekommen.

Sie können z.B., mit Ihren Kindern, den bisherigen Nachnamen einfach behalten und Ihr künftiger Mann behält seinen jetzigen Namen, dann würde sich bei den Nachnamen insgesamt durch die Heirat gar nichts ändern.

Ihr künftiger Mann kann auch den Namen von Ihnen und Ihren Kindern annehmen, als neuen "Familiennamen", falls dies gewünscht wird.

Schließlich können Sie oder der künftige Gatte einen Doppelnamen führen aus den beiden jetzigen Nachnamen, dies ist aber nur für einen von Ihnen beiden möglich. Die Kinder behalten in jedem Fall den bisherigen Namen und können keinen Doppelnamen führen.

Ihre zweite Anfrage ist abstrakt sehr schwer zu beantworten, es wird in jedem Fall schwierig werden, das alleinige Sorgerecht durchzusetzen, wenn der leibliche Vater dem nicht zustimmt. Sie sollten daher, zunächst selbst oder direkt über einen Familienrechts-Anwalt, mit dem Vater Kontakt aufnehmen und versuchen, seine Zustimmung zu erwirken.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Ralf Thormann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Thormann

ANTWORT VON

Recklinghausen

3 Bewertungen
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