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Namensrecht / Namensänderung


| 05.08.2014 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe folgende knappe Fragen zum Namensrecht:

Mein Vor-und Familienname sind immer wieder verwechselbar, wie z.B. Hans Franz, also Hans (Vorname), Franz (Nachname).

Zusätzlich gibt es diesen Namen noch mindestens einmal in Deutschland. Mit einem anderen "Hans Franz" gab es schon oft Verwechslungsproblematiken, so saß bspw. besagter anderer Hans Franz, der exakt das selbe wie ich am selben Ort wie ich studierte, in mehreren Examens(!)-Klausuren im selben Raum und der Professor verwechselte bspw. den die Klausur erstellenden mehrfach (Schriftliche Aussage von "Hans Franz" und dem Professor liegt vor). Darüber hinaus findet diese Verwechslung auch an weiteren Stellen im täglichen Leben statt (Autoanmietung, Internetnutzung, etc.), so dass selbst Briefe von Behörden schon unterschiedlich an uns zugestellt wurden.

Darüber hinaus befand ich mich wegen meinem Nachnamensgeber (meinem Vater) dreimal bereits in einer psychiatrischen Behandlung und in einer psychiatrischen Klinik (stationär) und muss bald wieder auf ärztlichen Rat in einem Monat in eine psychotherapeutische Klinik, ebenfalls stationär. Der Grund der Aufenthalte liegt an physisch ausgeübtem Druck (Schlagen im Kindesalter) und jetzt im Erwachsenenalter massivem psychischen Druck und Mobbing. Die Ärzte habe ich von der Schweigepflicht befreit, deren Aussagen, die die von mir gerne beantragte Namensänderung rechtfertigen, liegen in 4-facher Form vor.

Mein Großvater väterlicherseits ist vor wenigen Jahren verstorben und zu ihm und seiner Familie hatte ich ein sehr enges Verhältnis. Die Mutter meines Großvaters war eine geborene "von xy" und ihr größter Wunsch war es, dass der erstgeborene männliche Nachfahre der Enkelgeneration (bin ich), diesen Namen (von xy) weiter tragen soll. Diese Aussage liegt in den Memoiren, die publiziert wurden und die mein Großvater verfasste auch vor. Hierfür erbte ich auch deren Familiensiegelring, den ich trage.

Mir ist bewusst, dass mit dem Übergang in die Weimarer Republik und dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung (WRV) von 1919 (Verfassung des Deutschen Reichs in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 401-2, veröffentlichten bereinigten Fassung) mit Art. 109 WRV alle Bürger vor dem Gesetz gleichgestellt und Vorrechte der Geburt, des Geschlechts, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses ausgeschlossen wurden. Die Adelsbezeichnungen (die Adelstitel und die Prädikate wie "von" und "zu") wurden zu Bestandteilen des Namens und dürfen seither nicht mehr verliehen werden, jedoch immer noch übernommen werden , sind sie doch immer noch ein Name.
Große Schulden bzw. Straftaten liegen bei mir nicht vor.

Meine Frage: Welche Chance hätte die Namensänderung, die ich hier vor Ort (kleine süddeutsche Gemeinde, nur Sachbearbeiter, keine Juristen, etc.) aufgrund der Verwechslungsgefahr und des schwerwiegenden vorliegenden psychofamiliären Hintergrunds beantragen möchte?

Herzlichen Dank und freundliche Grüße!


05.08.2014 | 16:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

je nachdem welchen Namen Sie ändern wollen, sind die Hürden größer oder kleiner.

Ein Vorname zu wechseln ist einfacher als ein Nachname, da die Identütit bei einem Nachnameswechsel stärker berührt ist als bei einem Vornamen.

Wenn Sie allerdings ärztliche Bescheinigungen bereits haben und dieser Name sie auch sonst im Alltag schwer belastet, dann stellt dies einen wichtigen Grund im Sinne des § 3 Namensänderungsgesetz dar und berechtigt zur Namensänderung.

Die Chancen werden auch nicht dadurch minimiert, dass bei Ihnen im Ort keine Juristen sitzen, da deren behördliche Entscheidung auch gerichtlich angefochten werden können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 05.08.2014 | 21:56

Vielen lieben Dank! Bei einer Erfolgsaussicht würde ich Sie gerne über Ihre Kanzlei kontaktieren!

Verständnisfrage: Der Nachname ist dann auch so wählbar wie bspw. der Geburtsname der nahe stehenden Urgroßmutter? Sie sehen einen Erfolg darin?

Liebe und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.08.2014 | 22:14

Sehr geehrter Fraegsteller,

zwar ist eine Änderung des Nschnamens grundsätzlich schwieriger zu erreichen, allerdings birgt es Vorteile, wenn sich der Nachname bereits in der Familie befindet und somit bestimmbar bleibt.

Einfacher wäre natürlich, lediglich den Vornamen zu ändern. Hier müsste geschaut werden, ob eine Änderung des Vornamens nicht bereits die Namensproblematik und damit die Verwechselungsgefahr beseitigen könnte.

Wenn dies allerdings ebenfalls auch aus medizinischer und gesundheitlicher Sicht nicht ausreichend sein sollte, dann stehen die Chancen gut, dass auch der Nachname geändert wird.

Es kommt bei Ihnen maßgeblich auf ärztliche Gutachten und deren Einschätzung an, da die Gesundheit immer ein wichtiger Grund für eine Änderung ist, wenn Sie darunter dauerhaft leiden sollten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten,
schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
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Bewertung des Fragestellers 05.08.2014 | 21:57


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