Nachtclubbesuch - Falsche Kreditkartenabrechnung
03.05.2012 10:16 |
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Vertragsrecht
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Rechtsanwalt Marcus Bade
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Sehr geehrte Damen und Herren,
am Morgen des 1.5. habe ich gegen 7:00 Uhr im stark angetrunkenen Zustand einen Kölner Nachtclub besucht. Dort habe zunächst eine Flasche Sekt zum Preis von 220 Euro bestellt und nachweislich des Kartenbelegs um 7:48 Uhr bezahlt. Anschließend habe ich um 08:01 (Kartenbeleg) eine weitere Flasche geordert und musste jetzt bei der Durchsicht meines Belegs und der Kreditkartenabrechnung feststellen, dass mir für die zweite Flasche statt 220 Euro 2.200 Euro in Rechnung gestellt worden sind. Den Beleg habe ich unterschrieben, aber den Fehler aufgrund meines Alkoholkonsums beim Unterschreiben nicht bemerkt. Laut den AGB´s meines Kreditkartenausstellers (Amex) kann ich der Abbuchung widersprechen. Dort wird dann ein "Rückbuchungsverfahren" eingeleitet, in dem ich darlegen muss, dass die Forderung so nicht besteht. Amex tritt dann mit dem Unternehmen in Kontakt und versucht die Sache zu klären. Da ich nicht unbedingt davon ausgehe, dass man dort der Rückbuchung zustimmt, stellt sich die Frage, wie ich am besten vorgehe. Soll ich der Abbuchung des kompletten Betrages widersprechen oder nur dem in der ungerechtfertigten Höhe (2.200 - 220 = 1.980 Euro)?
Zudem habe ich den Eindruck, dass es sich um kein Versehen gehandelt hat, sondern, dass man dort meinen alkoholbedingten Zustand bewusst ausgenutzt hat. Macht es Sinn oder ist es empfehlenswert, hier eine Anzeige wegen Betrugs zu erstatten?
Mit freundlichen Grüßen
Trifft nicht Ihr Problem?
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