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Nachmieterin fordert Geld für Küche und Möbel zurück trotz Protokoll


| 19.12.2014 09:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zu Ansprüchen vom Nachmieter wenn Möbel etc. mit verkauft wurden


Am 01.12.2014 bin ich auch aus meiner Wohnung ausgezogen.
Ich habe mit der Nachmieterin eine Dokument erstellt das sie gegen eine Zahlung von 650 Euro, Küche, Couch, Badezimmer, Schrank, Schubladenschrank sowie eine Flurgaderrobe übernimmt.
Gegen Ende November kam der Hausverwalter ins Haus auch dieser hat die oben besagten sachen mit in das Wohnungsübergabeprotokoll aufgenommen.
Die eigentlichen Vermieter leben in Japan und konnten nicht kommen, deswegen kam der Hausverwalter dieser hat auch die Wohnung abgenommen mit uns beiden.
Alle Sachen wurden festgehalten und dann von beiden unterschrieben.
Die Nachmieterin war nach dem Termin nochmal mit Ihrem Vater in der Wohnung und wollte gucken wie sie die Wohnung streicht.
Am Tag der Schlüsselübergabe bin ich nochmal alle Räume mit der Nachmieterin durchgegangen, sie sagte „du brauchst mir nicht alles zeigen ist schon ok" meine Freundin war an dem Tag auch anwesend.
Nun habe ich eine Mail bekommen von der Nachmieterin wo sie über den Zustand der Möbel und der Küche verägert ist, desweiteren meinte sie es wäre alles dreckig und schmutzig gewesen die Küche voller Fett und ihre Zeit die sie investiert
hat, in reparieren der Möbel und sauber machen der Wohnung würde locker 600 Euro entsprechen, die sie wieder haben möchte sofern mir die Küche nicht gehört.
Als ich selber vor 10 Jahren in die Wohnung eingezogen, habe ich eine Küche übernommen von Ikea. Damals gab es keine Übergabeprotokoll ich habe die Übergabe der Wohnung mit dem Vormieter gemacht, da die Vermieterin
In Japan war. Diese besagte Küche war sehr marode und ich habe sie nach 3 Jahren gegen eine neue Küche ersetzt diese hat mich damals 2500 Euro gekostet. Für diese besagte Küche musste ich einen Heizkörper demontieren lassen,
ich weiß nicht mehr ob ich dies mit der Vermieterin abgesprochen habe. Als ich nun am 01.12.2014 ausgezogen bin hat mir die Vermieterin gesagt, sie würde sich um den Heizkörper kümmern wenn ich mich um die Farbe im Wohnzimmer kümmere da die Wand dunkel gestrichen war. Die jetzige Mieterin hat dann gesagt sie streicht alles selber und ich habe ihr für diesen Aufwand 50 Euro entschädigt.
Die Nachmieterin hat mir nun geschrieben, die Toilette würde nach Urin stinken, die Küche wäre voller Fett was man nicht mehr sauber bekommen würde und das Sofa ist zerkratzt. Ich hatte damals Katzen in der Wohnung das
Sofa war ein der einen Ecke etwas zerkratzt, aber nicht sowie sie es beschreibt total zerkratzt etc…….
Hinter dem Sofa war staub, ich habe da nicht mehr gefegt und es vergessen dafür habe mich auch entschuldigt, sie legt es so aus als ob es total verdreckt war etc.
Desweiteren schreibt sie die Küche wäre krumm und schief der Herd wäre nicht zu 100% dich usw. sie such nun das Haar in der Suppe und sie musste alles durch Ihren Vater reparieren lassen.
Was erwartet diese Frau das sie für 600 Euro eine komplett neue XXL-Couch, Küche, Kommode, Gaderobe bekommt ? sie ist verägert und will nun ihr Geld zurück.
Ich weiß nicht so recht was ich tun soll, Antworten auf ihre Mail ? oder es sein lassen……ich meine wenn ich was kaufe gucke ich mir es ja an, sie hatte 3 mal die Chance NEIN zu sagen, auch das Wohnungsübergabeprotokoll hat sie so
Unterschrieben und unsere Vereinbarung über die Gegenstände auch.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach der Schilderung des Sachverhaltes wurden die Gegenstände gekauft wie gesehen und Sie haben keine falschen Zusicherungen vorgenommen. Daher empfehle ich Ihnen auf das Schreiben nicht zu reagieren. Denn der Nachmieter müsste nachweisen, dass die Mängel etc. verdeckt gewesen waren bzw. das diese überhaupt bei Übergabe schon vorhanden waren. Aufgrund dessen, dass Sie Ihre Freundin als Zeugin benennen können, haben Sie für den Fall, dass die Gegenseite ein gerichtliches Verfahren anstrengt gute Erfolgsaussichten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




Bewertung des Fragestellers 19.12.2014 | 10:29


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