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Nachforderung Beiträge zur Direktversicherng


16.11.2008 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban



Guten Tag,
ich habe seit 01.07.2008 einen neuen Arbeitgeber. Nun bekomme ich am 10.11.2008 Post vom Steuerbüro meines alten Arbeitgebers, mit der Aufforderung die nicht verrechneten Beiträge zur Direktversicherung aus dem Jahre 2007(angeblich Computerfehler im Steuerbüro) , an meinen alten Arbeitgeber zurückzuüberweisen, ein Betrag von ca.1500.- €. Ich habe wohl bemerkt dass die Beiträge nicht verrechnet wurden, ich habe früheren Jahren oft daraufhinweisen müssen dass die verrechnung ansteht!

Nach meinen Recherchen kann der Arbeitgeber die von Ihm versäumte Summe spätestens 3 Monate nach Fälligkeit zurückfordern ???
Wie kann ich weiter verfahren, bisher habe ich noch nichts unternommen !!!
Gibt es Urteile auf die verwiesen werden kann.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes.
Die Verjährungsfrist von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Gehalt beträgt seit 1.1.2002 drei Jahre, hierbei handelt es sich um die gesetzliche Frist. Es kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder aus einer Vereinbarung, die bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses geschlossen wurde, etwas anderes ergeben, dort werden üblicherweise wesentlich kürzere Fristen vereinbart. Bitte prüfen Sie dies in Ihrem Fall nach. Bei der Abrechnung des Arbeitgebers sollten Sie darauf achten, dass hier Brutto- und Nettoüberzahlung korrekt ermittelt werden und dass er Ihnen eine Lohnsteuerbescheinigung hierüber ausstellt. Sie können die Rückzahlung (Brutto) als sogenannte "negative Einnahmen" im Jahr der Rückzahlung bei der Einkommensteuererklärung angeben und zahlen dadurch weniger Steuern sofern diese Beiträge zur Direktversicherung als "normales" Gehalt behandelt wurden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen,

mit freundlichen Grüßen


M. Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin
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