Nachbarn mit 6 Hunden in Rheinland-Pfalz
11.02.2011 20:25 |
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Nachbarschaftsrecht
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Rechtsanwalt Daniel Hesterberg
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Guten Tag,
wir haben einen Nachbarn mit 6 Hunden, welche auf einer ca. 3000qm großen Wiese eingezäunt laufen. Der Nachbar möchte eine Zucht anfangen (Australian Shepherd). Unsere Gärten werden derzeit durch einen ca. 30 m langen Maschendrahtzaun, sowie einer Kirschlorbeerhecke getrennt. Der Zaun steht auf der Grenze und wurde von mir bezahlt und errichtet. Wir selbst haben zwei Hunde welche auch auf dem Grundstück laufen.
Nun haben sich die Nachbarhunde angewöhnt, Angriffe gegen unsere Tiere zu starten. Das ganze spielt sich direkt bei unserem Haus ab. Unser Rüde hält dagegen und der Zaun, sowie die Hecke sind schon total zerstört, da sie von zwei Seiten flankiert werden. Allerdings 6 gegen 1
Das ganze dann auch vor unserem Haus, während der Nachbar nicht darauf sieht, da sein Haus um die Ecke steht.
Ich baue nun einen neuen Zaun aus Stahlmatten und habe schon Gespräche gesucht. Der Nachbar aber rührt sich nicht bzw. blockt ab. Frei nach dem Motto, es ist doch seine Wiese und mein Hund würde ja auch bellen (was er selbstverständlich auch tut - aber vor allem nicht so viel)
Nun kommt der Sommer und wir wollen den Garten genießen. Die Angriffe werden mehr, der Nachbar tut nichts und ich habe die Lärmbelästigung und den Schaden. Da er nun züchten möchte, wird das ganze sicherlich schlimmer.
Meine Frage daher? Wie kann ich mich gegen eine Zucht im Wohngebiet wehren (baurechtlich?), welche Möglichkeiten habe ich darüber hinaus?
Wie sieht es mit den Schäden aus, welche teils auch durch meinen Hund - verursacht werden?
Trifft nicht Ihr Problem?
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