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NRW = Errichtung einer Betonzaun-Wand von 2,55 m Höhe Entfernung Thuja-Hecke


| 29.04.2009 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


| in unter 2 Stunden

Hallo,
ich hätte folgende Frage:
Ich wohne in NRW - Großraum Köln -. Wir möchten zu unserem Nachbarn einen Sicht-Lärm-Schutz-Zaun als Betonzaun-Wand (mit diesen Dekos die aussehen, als wären sie gemauert, oder aus Holz gefertigt) errichten.

Der Zaun soll komplett auf MEINEM Grundstück stehen und überhaupt nicht auf das Grundstück des Nachbarn sein.

Gesetzlich oder verordnungsmäßig gesehen: DARF man das und
wenn ja bis zu welcher Höhe, da wir jetzt aufgrund der vorgefertigten
Teile dieses Zaun auf 2,45/2,55 m kämen. Der Zaun soll eine Länge von ca. 6,50 m haben, daran direkt im Anschluß dran, hat der Nachbar sich einen Holz-Liegeplatz aus Holz gemacht.
Die beiden Grundstücke liegen innerorts in der Bebauung, wobei MEIN Grundstück auf der anderen Seite an eine vielbefahrene Straße angrenzt.
Darf man 2,50 hohe Thuja-Hecke jetzt noch fällen, die Bäume sind alle in diesem Winter "kaputt-gegangen", sind also nur noch braun und verlieren nach und nach alle Nadeln.

Wie hoch dürfte denn so ein Beton-Flecht-Zaun ab Oberkante Boden
werden und WAS muß ich noch beachten, um rechtlich auf der
100%ig richtigen Seite zu sein.

Bitte um eine Antwort.

Grüße
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 62 weitere Antworten zum Thema:
29.04.2009 | 14:16

Antwort

von

Rechtsanwalt Thomas Bohle
1093 Bewertungen
Sehr geehrte Ratsuchende,


nach § 35 NachbG NRW muss die Einfriedigung ortsüblich sein. Gibt es bisher nichts, anhand dessen sich diese Ortsüblichkeit feststellen lässt, so ist eine etwa 1,20 m hohe Einfriedigung möglich. Sollte es eine Satzung und schriftliche Bestimmung in Bebauungsplan geben, wäre dieses vorrangig zu beachten.

Nur dann, wenn die Einfriedigung in dieser Höhe keinen angemessenen Schutz vor Beeinträchtigungen des Nachbarn bieten, könnten Sie von dem Nachbarn die Zustimmung zur Errichtung einer höheren Mauer verlangen.

Wollen Sie also auf der rechtlich sicheren Seite sein, sollte zunächst geprüft werden, ob es eine Satzung oder Ausführungen im Bebauungsplan gibt; ansonsten sollten Sie vom Nachbarn eine SCHRIFTLICHE Zustimmung zur Errichtung eines Sichtschutzes IN DIESER HÖHE einholen.


Sofern die Thuja-Hecke auf Ihrem Grundstück steht und Ihr Eigentum ist, dürfen Sie sie auch jetzt fällen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Nachfrage vom Fragesteller 30.04.2009 | 20:54

Hallo,
danke für die Antwort.
Wir haben jetzt gestern mit dem Nachbarn gesprochen und er ist sehr einverstanden mit einer Beton-Zaun-Mauer von 2,50 m Höhe.
Die andere Seite ist die zur Straße hin, dort soll ebenfalls eine Mauer dieser Höhe errichtet werden. Wir wohnen an einer viel befahrenen 4-Straßen-Kreuzung deshalb soll sie als Schall-, Sitzschutz-Zaun in der gleichen Höhe errichtet werden, da die Straße SEHR viel befahren ist und laut ist.
Niemand im Umfeld hat eine vergleichbare Mauer, weil unser
Garten von der anderen Straßenseite eben die Bebauung der
anderen Straßenseite ist - also Eck-Grundstück wir mit Garten,
da wo die anderen dann ihre Häuser haben. Keine Ahnung ob wir den jetzt einfach so bauen dürfen? Er wird von einer offiziellen
Firma errichtet werden.
Bezüglich der Thuja die ja kaputt sind: DARF ich die in der
jetzigen Jahreszeit absägen, Durchmesser ca. 15-20 cm.
Wenn ich sonst noch was zu beachten hätte, wäre es lieb
wenn Sie mir dies zurückschreiben würden.
Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.05.2009 | 16:45

Sehr geehrte Ratsuchende,

bitte lassen Sie sich das Einverständnis des Nachbarn nur schriftlich geben. Sollte es - eventuell auch mit einem Rechtsnachfolger - zu Streitigkeiten kommen, könnten Sie ansonsten in Beweisschwierigkeiten kommen.

Die kaputte Thuja darf auch jetzt entfernt werden; insoweit brauchen Sie also nicht bis zum Herbst warten.

Hinsichtlich der Mauer zur Straße werden Sie bei der Gemeinde nachfragen müssen, da es insoweit auch zu straßenverkehrsrechtlichen Problemen bei dieser Höhe (aufgrund der Einsichtsmöglichkeit) kommen könnte; diese Frage lässt sich also so aus der Entfernung ohne Kenntnis ALLEr Umstände nicht beantworten.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 2009-05-03 | 12:51


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Stellungnahme vom Anwalt: Diese Bewertung ist nicht so ganz nachzuvollziehen. Die Eingangsfrage wurde mehrfach beantwortet; des Einverständnis mit dem Nachbarn herbeigeführt. Die in der Nachfrage gestellte neue Frage wurde auch beantwortet, soweit dieses überhaupt möglich gewesen ist. Dann aber eine insgesamt nicht vollziehbare Bewertung.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 2009-05-03
4/5.0
ANTWORT VON
Rechtsanwalt Thomas Bohle
Oldenburg

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