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Muss man sofort in die Haft?


13.11.2008 10:05 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, hätte da ganz kurz nochmal eine Anfrage da ich morgen ja um 9.15 Uhr eine Gerichtsverhandlung habe...anbei habe ich mal den bisherigen Text des Anwaltes hier kopiert und möchte sie jetzt letztmals bitten mir diese Frage zu beantworten!

- Muss ich wenns hart kommt gleich ins Gefängniss oder bekomme ich eine Ladung zum Haftantritt per postweg?Hoffe ja, ich komme, mit einer geringen Strafe davon. Werde den Streitwert von 80 Euro, Morgen früh, persönlich demjenigen von der Welthungerhilfe übergeben und mich entschuldigen.

Mfg
Muggi1975

P.s:Anbei der Text, mit dem Anwalt von hier wo ich am 11.11 geschrieben habe:

Frage geschrieben am 11.11.2008 11:44:47

Betreff: Muss man sofort in die Haft?

Rechtsgebiet: Strafrecht
Einsatz: € 100,00
Status: BeantwortetHallo,

ich habe am kommenden Freitag eine Gerichtsverhandlung wegen Computerbetruges. Habe vergangenen Sommer auf Erotikseiten gesurft und eine Kontonummer angeben, die nicht mir gehört sondern der Welthungerhilfe. Es handelt sich hierbei um einen betrag von 1 mal 50 Euro und einmal 30 Euro, die demjenigen abgebucht worden sind. Ich bin schonmal wegen Computerbetruges verurteilt worden habe meine Bewährung aber hinter mir. Bin momentan ohne Bewährung.

Jetzt meine Frage, falls ich zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden sollte, muss ich diese dann auch kommenden Freitag also gleich nach der Verhandlung 9.30 Uhr antereten oder bekomme ich eine Frist in der ich zum Haftantritt muss.

Mich plagt diese Ungewissheit und es macht mich voll kaputt.

Bitte helfen Sie mir, diese Frage zu beantworten.


Mfg

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Antwort geschrieben am 11.11.2008 13:10:35 Rechtsanwalt Martin Kämpf
Pettenkoferstraße 10a, 80336 München, Tel: 089/22843355, Fax: 089/22843356
Kaufrecht, Strafrecht, Wettbewerbsrecht, Verkehrsrecht, Internet und Computerrecht
Bewertungen: 86

ProfilBewertungenAntwortenRatgeber Frag-einen-Anwalt.de Antworten von diesem Anwalt als RSS-Feed abonnieren!Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Zunächst darf ich Ihnen unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts mitteilen, dass Sie nicht damit zu rechnen haben, im Anschluss an die Verhandlung festgenommen zu werden bzw. die Haft anzutreten.

Dahingehend meine ich, dass es angesichts der niedrigen Höhe des Schadens abwegig ist, dass Sie zu einer Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) verurteilt werden.
Diesbezüglich wird es aber auf Ihre Vorstrafen ankommen. Ich bitte Sie höflich, im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion darzulegen, wann Sie, wegen welcher Tat, zu welcher Strafe verurteilt wurden.

Weiterhin gehe ich davon aus, dass es sich um die mündliche Hauptverhandlung in der ersten Instanz (Amtsgericht) handelt. Aus diesem Grunde könnten Sie gegen das Urteil Rechtsmittel (Berufung, Revision) einlegen. Das Urteil würde infolgedessen nicht rechtskräftig und könnte nicht vollstreckt werden.
Denn Voraussetzung für die Vollstreckung ist die Rechtskraft des Urteils (§ 449 StPO (Strafprozessordnung)). Diese tritt erst ein, wenn sämtliche Rechtsmittel ausgeschöpft sind oder auf deren Einlegung verzichtet wird.

Angesichts der Tatsache, dass Sie wohl bereits einschlägig vorbestraft sind, wird es sich dringend empfehlen, einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit Ihrer Strafverteidigung zu betrauen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen. Denn ohne Kenntnis der Ermittlungsakte kann die Strategie Ihrer Verteidigung nicht festgelegt werden.
Unter Umständen wird es sich aber anbieten, den Schaden wieder gut zu machen, mithin an den Geschädigten zurückzuzahlen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt München Strafrecht - Verkehrsrecht Anwalt München

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Nachfrage vom Fragesteller geschrieben am 11.11.2008 13:44:52

Hallo,

erstmal vielen Dank für die Antwort von Ihnen. Ich weiß leider nurnoch, daß ich wegen Computerbetruges damals zu 2 oder 3 jahren Bewährung verurteilt wurde, und einmal wegen Ec kartemissbrauchs, also Zahlen per Ec-karte ohne Deckung in knapp 10 Fällen. Aber auch dort habe ich keine Bewährung mehr.

Jetzt nehmen wir mal an, daß eine Strafe ohne Bewährung rauskommt. Wielange hat man dan Zeit, sich in die haft zu begeben. Also muss man die GefängnissStrafe sofort antreten und wird abgeführt oder hat man dann noch Zeit um seine Sachen zu erledigen.

Also wenn wielange hat man dann Zeit da muss es doch auch bestimmungen geben oder?Bekommt man dieses dann schriftlich mitgeteilt?

Also ich hoffe, daß es ja nicht so weit kommt und ich hoffe, daß in Anführungsstrichen nur eine Bewährungsstrafe rausbekommt.

Einen Anwalt kann ich mir finanziell nicht leisten, der kostet meist bis zu 500 Euro und das meist Vorauskasse. Ist es denn dafür nicht schon zu spät? immerhin ist die Verhandlung freitag 14.11.2008 um 9.30 Uhr.

Mich würde echt interessieren, falls es so hart kommen sollte, wielange man dann Zeit hat.

Mfg
Muggi1975

Antwort auf Nachfrage vom Anwalt geschrieben am 11.11.2008 17:13:46

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, diese beantworte ich wie folgt:

Nach Rechtskraft des betroffenen Urteils und einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung würde Sie die Staatsanwaltschaft als zuständige Strafvollstreckungsbehörde zum Haftantritt laden. Dies kann je nach Auslastung der betroffenen Justizvollzugsanstalt (JVA) bis zu mehreren Wochen dauern.
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass Ihnen ausreichend Zeit bliebe, Ihre persönlichen Angelegenheiten zu regeln.

Leider teilten Sie mir im Rahmen der Nachfrage nicht mit, zu welchen Zeitpunkten die jeweiligen Verurteilungen stattfanden.
Anhand Ihrer Schilderung gehe ich aber davon aus, dass diese bereits mehrere Jahre zurückliegen. Dementsprechend sollte eine Bewährungsstrafe im unteren Bereich, eher eine Geldstrafe das Ziel Ihrer Verteidigung seien.

Unter Umständen können Sie vor Ort einen Verteidiger mit der Wahrnehmung ihrer Strafverteidigung beauftragen. Dieser könnte auf Grund der kurzfristigen Mandatierung eine Verlegung des Termins beantragen, da dieser auf Grund der kurzen Vorlaufzeit nicht mehr ausreichend vorbereitet werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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13.11.2008 | 10:47

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Ohne einen Einblick in die Ermittlungsakte genommen haben zu können, kann eine rechtliche Beurteilung nie abschließend vorgenommen werden.

In Ihrem Fall gehe ich davon aus, dass Sie aufgrund der geschilderten Tat weder morgen sofort noch zu einem späteren Zeitpunkt in das Gefängnis gehen müssen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2008 | 11:04

wenn man allerdings zu in einer verhandlung zu einer freiheitsstrafe verurteilt werden sollte, wielang hat man dann zeit seine persönlichen dinge zu erledigen, miete, behalt der wohnung, freundin, eltern etc..!?

habe sehr große angst, morgen gleich die haft antreten zu müssen..bitte nehmen sie mir diese indem sie mir mitteilen daß man da bei einer verurteilung nicht gleich reinkommt.

falls ich zu einer freiheitsstrafe verurteilt werden sollte, wie muss ich dann weiter verfahren?bekommt man dann eine ladung zum strafantritt per postweg oder wie läuft dies dann ab?

p.s: macht es denn sinn, morgen früh, demjenigen der als zeuge geladen wurde(von der welthungershilfe) persönlich die 80 euro zu geben?

hoffe dadurch eine milde strafe erhalten zu können.

Mfg
Muggi1975



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.11.2008 | 20:18

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich kann mich eigentlich nur wiederholen: Nach meinem Dafürhalten müssen Sie keine Angst haben sofort eine Freiheitsstrafe antreten zu müssen. In der Regel werde Sie gesondert zum Haftantritt geladen. Wie gesagt, gehe ich nicht davon aus, dass gegen Sie eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung verhängt werden wird.
Natürlich kann es sich mildernd auf die Strafe auswirken, wenn Sie den Schaden wiedergutmachen. Vor Gericht sollten Sie dies auf alle Fälle anbieten. Einer Strafmilderung kann es zudem förderlich sein, wenn die Tat bereut wird.

Zur Sicherheit können Sie sich vorab Kontaktdaten von einem ortsansässigen Verteidiger notieren, den Sie bei Bedarf dann sofort anrufen, falls Umstände eintreten, denen Sie alleine nicht mehr gewachsen sind, sondern auf rechtliche Hilfe angewiesen sind. Am Besten Sie klären dies mit dem potentiellen Verteidiger bereits heute vorab.

Aus dieser Entfernung und wegen der Kürze der Zeit bis zum morgigen Gerichtstermin kann ich Ihnen keine andere Hilfestellung geben.

Meiner Meinung nach ist Ihre Angst unbegründet.
Ich hoffe Sie einigermaßen beruhigt haben zu können, wünsche Ihnen viel Erfolg und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

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