Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
475.171
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Muss ich noch immer Unterhalt bezahlen


| 17.02.2017 15:18 |
Preis: 35,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zum Unterhalt eines volljährigen Kindes in Ausbildung


Meine Tochter ist 20 Jahre alt und wohnt bei ihrer Mutter. (bin seit 17 Jahren geschieden) Sie hat im vergangenen September eine Ausbildung begonnen, in der sie 700 Euro Brutto verdient.
Ich bin Beamter und überweise ihr seit sie Volljährig ist den Familienzuschlag Kind, den Beamte bekommen in Höhe von 119 Euro.

Die Dame (meine Tochter) will jetzt trotzdem Unterhalt von mir.
Ich habe im Internet gelesen, dass die Ausbildungsvergütung bis auf 90 Euro Selbstbehalt voll auf den Unterhalt angerechnet wird. Auch das Kindergeld wird wohl voll auf den Unterhalt angerechnet.

Ich möchte nun fragen, ob das so stimmt?
Oder ob sie tatsächlich mehr als diese 119 Euro monatlich von mir bekommt?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Dem Grunde nach sind Sie bis zum Ende der 1. Ausbildung zum Unterhalt verpflichtet.

Der Höhe nach bestimmt sich der Anspruch unter Beachtung der Düsseldorfer Tabelle gem. Anmerkung 7. und 8. Der sich ergebende Unterhaltsanspruch ist um das Netto der Ausbildungsvergütung, abzgl. der pauschalen 90,00€ ausbildungsbedingte Aufwendungen zu kürzen (bei Nachweis höherer Kosten die höheren Kosten) und ebenso ist das Kindergeld abzusetzen. Sofern dann noch eine Differenz vorliegt, wäre diese als Unterhalt zu zahlen. Der von Ihnen weitergereichte Betrag von 119,00 € ist jedoch schon als Unterhalt zu betrachten, da diese Zahlung nicht an das Kind so weiter gereicht werden muss.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)




Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2017 | 16:07

Sehr geehrte Frau Sperling,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Nur noch für ein besseres Verständnis meiner Seite.
Wenn ich die 700 Euro Brutto nehme und dann ein Netto von 556 € habe plus dem Kindergeld und den 119 € Familienzuschlag
Minus der 90 Euro Mehrbedarf. Dann würde ich auf einen Betrag von 775,20 €monatlich kommen..
Laut Tabelle wäre mein bereinigtes Netto Einkommen bei 2500 Euro das wären dann 607 Euro Unterhalt wenn meine Tochter nichts verdienen würde.(Schülerin wäre)
Könnte ich in diesem Fall, wenn der Verdienst über diese 607 Euro hinaus geht, wie es bei ihr ja jetzt der Fall ist den Familienzuschlag behalten? Nicht dass Sie meinen ich würde das wirklich machen. Ich möchte meine Tochter nur darauf aufmerksam machen, dass ich mein Leben lang für sie aufgekommen bin. Und das was sie jetzt macht nicht sehr nett ist.
Vielen Dank im voraus.
Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.02.2017 | 16:33

Sehr geehrter Fragesteller,
ja das ist korrekt. Durch das Einkommen und dem Kindergeld ist der Bedarf gedeckt und Sie könnten die 119€ behalten.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)


Bewertung des Fragestellers 17.02.2017 | 17:01


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ich bin wirklich begeistert. Meine Frage wurde sehr schnell und sehr ausführlich beantwortet.
Ich konnte auch nochmal nachfragen und habe daraufhin auch nochmal eine schnelle Rückantwort bekommen.
Werde diese Hilfe sicher ab sofort öfters in Anspruch nehmen ,wenn ich etwas wissen möchte. Ich würde auch
diese Seite zu 100 Prozent weiter empfehlen.
Daumen hoch.
Sehr gerne wieder :)"
FRAGESTELLER 17.02.2017 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 58904 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Alles verstanden und prima erklärt ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreich. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnell, klar und mit OLG-Urteilen belegt ...
FRAGESTELLER