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Musik download per E-mail gekündigt und E-mail nicht mehr auffindbar


| 19.04.2006 13:36 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte Zwecks suche eines bestimmen Musikstückes bei firstdownload angemeldet, weil hier eine Probe von einem 1GB free zur Verfügung gestellt wurde.
Nach dem ich feststellen konnte das dies nicht das Richtige war, habe ich die Software gelöscht und die Kündigung per E-Mail gesendet. So mit war dies für mich erledigt.
Nach einem Monat sehe ich auf mein Konto und hier wurde der volle Beitrag eingezogen. Daraufhin habe ich dies stornieren lassen. Nicht lange danach erhielt ich dann eine Mahnung, welche ich beantwortete und erklärte ich habe gekündigt. Hier ging man gar nicht darauf ein. Sondern ohne eine Antwort auf meine E-Mail erhielt ich dann den Hinweis dass ja mein Account bis 2007 gültig sei. Ich wiederum erklärte das ich nur 3-4 Lieder gezogen habe, welche ja auch nach vollziehbar sind und kein weiteres Interesse an dieser Dienstleistung bestünde. Da Sie ja Accounting(Quotas) machen müssen wenn sie feststellen wollen wie viel ein jeder User denn so zieht. Auch hier keine Antwort dazu. Wochen später erhielt ich dann einen Mahnbescheid von einem Inkassobüro.
Was kann ich jetzt tun? Denn wie gesagt, die Kündigung per E-Mail habe ich nicht mehr im meinem E-Mail Account, aber da ich ja einen gültigen Account habe ist es doch nach vollziehbar, was ich gezogen habe und an welchem Tag.

Mit freundlichem Gruß
19.04.2006 | 14:25

Antwort

von


770 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Aus Ihrer Schilderung geht nicht hervor, welche Forderung die Gegenseite geltend macht. Grundsätzlich müssen Sie natürlich nur die vertraglich vereinbarte Nutzungsgebühr zahlen. Wenn der Anbieter also ein Probeabo gewährt und Sie dieses fristgerecht gekündigt haben, werden Sie darüber hinaus keine Zahlung zu erbringen haben.

Allerdings: Die Kündigung müssen Sie beweisen. Das betrifft nicht allein den Versand der Kündigung, sondern auch den Eingang beim Vertragspartner. Deshalb ist eine Kündigung per E-Mail immer riskant, denn der Zugang beim Empfänger lässt sich in der Regel nicht beweisen.

In Ihrem Fall werden Sie aber noch nicht einmal den Versand der E-Mail nachweisen können, wenn diese nicht mehr in Ihrem System vorhanden ist.

Von daher werden Sie keine Chancen haben, die Kündigung zu beweisen, wenn die Gegenseite ihren Anspruch gerichtlich durchsetzen will.

Sie sollten also prüfen, welche vertraglichen Ansprüche die Gegenseite nach den getroffenen Vereinbarungen gegen Sie hat, und zahlen. Außerdem sollten Sie natürlich erneut zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen - schriftlich und per Einschreiben.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

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