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Minderung des Kindesunterhalts zulässig?


13.08.2017 16:57 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich bin alleinerziehende Mutter und momentan gibt es Unstimmigkeiten bei den Unterhaltszahlungen. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.
Meine beiden Kinder sind 10,5 und 8. Mein Exmann hat weitere zwei Kinder in der neuen Ehe, sie sind 5 und 2. Er hat sich in Schulden und Krediten verfangen, mitunter für sein neues Haus, das dazu noch zu weit weg von seiner Arbeitsstelle UND auch von den Kindern ist. Sprich, weiterer Kostenpunkt und finanzielle Belastung, ebenso aus diesem Grund unregelmäßig wahrgenommenes Umgangsrecht.
Ich habe Mehraufwand an Betreuungskosten für die Kinder, monatlich, sowie in den Ferien, die Kosten trage ich alleine. Monatlich 250€, Ferienbetreuung im Jahr 400€. Ebenso trage ich alle weiteren Kosten selbst, wie Schulausflüge, Arztkosten ect..
Mein Exmann kommt finanziell nicht mehr klar und hat kurzerhand den Unterhalt für unsere Kinder auf 380€ gekürzt. Sein Nettoeinkommen beträgt zwischen 2300€ und 2500€.
Ich besitze vollstreckbare Unterhaltstitel vom Jugendamt, in welchen er sich zum Mindestunterhalt verpflichtet hat.
Nun meine Frage: wieviel Unterhalt steht denn nun den Kindern zu? Und darf er seine selbstverschuldete finanzielle Nachteile durch die Minderung des Kindesunterhalts ausgleichen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen.
13.08.2017 | 17:21

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Solange der Titel, den Sie besitzen, nicht vom Gericht abgeändert wurde und Sie nicht darauf verzichtet haben, darf der Vater den Unterhalt nicht kürzen. Sie können in Höhe des einbehaltenen Betrages jederzeit vollstrecken.

Wenn der Vater gegen Ihren Willen eine Abänderung erreichen will, muss er ein gerichtliches Abänderungsverfahren einleiten. Was dabei herauskommt, lässt sich anhand Ihrer Informationen nicht sicher vorhersagen. Allerdings gilt grundsätzlich: Eine Abänderung unter den Mindestunterhalt erfordert, dass der Vater im Einzelnen darlegt, dass und warum seine Schulden unvermeidlich sind. Dies ist in aller Regel schwierig.

Bis ein Gericht eine anderweitige Entscheidung trifft, steht Ihren Kindern daher der Mindestunterhalt zu.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


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