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Mindert geschenktes Geld das Erbe?


08.10.2004 19:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Meine Mutter schenkte mir ein halbes Jahr vor ihrem Tod € 10.000,-. Meine zwei Geschwister wollen diesen Betrag nun von meinem Erbteil abziehen. Ich dagegen meine, daß die Erbschaft aus dem besteht, was nach dem Tod noch übrig ist. Was meine Mutter vorher mit ihrem Besitz machte, war allein ihre Sache, und sie wußte, was sie tat. Wer hat Recht, und kann ich meinen Anspruch notfalls einklagen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst möchte ich Ihnen mein Beileid zum Ableben Ihrer Mutter aussprechen.

In der Tat gehört zum Nachlaß nur das Vermögen zum Zeitpunkt des Todes. Die Schenkung des Geldes nach § 516 BGB dürfte wirksam sein, so daß der Betrag von 10.000 EUR nicht mit in den Nachlaß gefallen ist. Der Betrag ist daher nicht von Ihrem Erbteil abzuziehen.

Nach § 2042 BGB haben Sie einen Anspruch auf Auseinandersetzung der, falls sich ihre Geschwistern als Miterben weigern, in Form der Auseinandersetzungsklage verwirklicht werden kann. Nach § 2047 BGB steht Ihnen dann ein Anspruch auf Leistung des Auseinandersetzungsguthabens zu, der nach dem Verhältnis der Erbteile zu erfolgen hat. Primär ist dieser Anspruch auf Teilung in Natur, ersatzweise auf Geldzahlung gerichtet.

Da es um hohe Vermögenswerte gehen kann, sollten Sie, wenn sich keine Einigung mit den Geschwistern ergibt, unbedingt konkreten anwaltlichen Rat einholen.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort zunächst geholfen zu haben und
verbleibe mit freundlichen Grüßen,

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


--
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Schwerinstr. 37-39, 50733 Köln
Tel.: 0221-7787630 / Fax: 0221-7787629
www.rechtsanwalt.andreas-schwartmann.de

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