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Mietschulden


29.11.2004 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Wir hatten an eine Mieterin vermietet, die Miete wurde vom Sozialamt übernommen. Weil das Amt nicht die komplette Miete übernahm, wollte sie die Differenz selbst übernehmen, da sie anfangs alleine wohnte, setzten wir die Nebenkosten nicht zu hoch an. Als nach Monaten die Differenz von ihr nicht bezahlt wurde und sie außerdem dauernd Bekannte mit Hunden bei sich wohnen ließ. haben wir ihr zum Jan.04 gekündigt. Sie wohnte noch bis März, hatte sich aber beim Sozialamt bereits zum Januar abgemeldet. Als wir feststellten, daß keine Miete mehr einging, ist sie über Nacht ausgezogen. Als dann die Nebenkostenab-rechnung fertig war, gingen wir damit zum Sozialamt, sind aber nicht zuständig, da sie erst in Dieburg war und jetzt in Frankfurt beim Sozialamt gemeldet ist. Wir haben auch ihre neue Adresse ausfindig gemacht, aber sie sagte uns, daß sie kein Geld hat und schlug uns die Tür vor der Nase zu. Gibt es eine Chance diese Nebenkosten einzufordern ?
Sehr geehrter Anfragender,

Sie haben selbstverständlich den Anspruch, die Nebenkosten einzuklagen und würden vermutlich auch gewinnen. Doch was hätten Sie damit gewonnen?

Bei einer erkannten Sozialhilfeempfängerin werden Sie aus dem Urteil kaum vollstrecken können. Das Sozialamt des neuen Wohnsitzes wird die Nebenkosten nicht tragen, da es nicht zum laufenden Lebensunterhalt gehört.

Das "alte" Sozialamt zahlt nicht, weil der Berechtigte keinen Antrag gestellt hat. Sie sind nicht antragsbefugt.

Die einzige Chance, die Sie hätten, wäre eine Strafanzeige wegen Pfandbruches.

Als Vermieter steht Ihnen ein gesetzliches Pfandrecht an allen eingebrachten Gegenständen des Mieters zu. Wenn dieser die Wohnung kommentarlos räumt und gleichzeitig noch Rückstände bestehen, dann wird dieses Pfandrecht gebrochen.

Ob die Polizei tatsächlich etwas tut, bleibt abzuwarten. Aber falls die Dame noch nicht völlig vom Leben abgestumpft ist, findet sie vielleicht eine Möglichkeit, die Rückstände auszugleichen, um die Ermittlungen der Polizei doch noch zur Einstellung zu bringen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Hinweisen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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