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Mietrückstand von EX-Mieterin


| 10.11.2008 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,
meine Ex-Mieterin ist mit 260€ Warmmiete(190€kalt)in Rückstand.
Auf schriftl. und mündl. Mahnungen würde nicht reagiert.
Der nächste Schritt wäre dann wohl der Mahnbescheid.
Nur: diese Frau ist Arge-Leistungsempfängerin, arbeitet nichts und hat ein Kleinkind. Ihr Freund, der nicht im Mietvertrag stand aber mit Ihr zusammen lebte(und auch jetzt mit Ihr zusammenwohnt), arbeitet ab und zu ein bißchen als Versicherungsmakler.

Die Frage: Macht es überhaupt Sinn gegen solche Leute einen Mahnbescheid zu beantragen? da ist eh nichts zu holen. Oder muss gar die ARGE für die Kosten aufkommen?
Nicht daß am Ende meine Kosten höher sind als die fällige Miete...
Danke
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsdarstellung und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Wie Sie bereits erkannt haben, ist es eine Abwägungsfrage, ob Sie gegen Ihre ehemalige Mieterin ein Mahnverfahren durchführen wollen.

Eine Verpflichtung des Leistungsträgers zur Übernahme der aufgelaufenen Mietkosten besteht nicht.

Zu bedenken ist, dass bei Durchführung des Mahnverfahrens und schlussendlichem Erlass eines Vollstreckungsbescheides ein vollstreckbarer Titel vorhanden ist, aus welchem Sie 30 Jahre gegen Ihre Schuldnerin Vollstreckungsversuche unternehmen können. Ist also zu erwarten, dass Ihre Schuldnerin in Zukunft zu Geldmitteln gelangen wird, kann sich die Durchführung des Mahnverfahrens lohnen, zumal Ihre Schuldnerin bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen sämtliche Kosten zu tragen hat.

Dennoch müssen Sie bedenken, dass Sie hinsichtlich der Kosten des Mahnverfahrens zunächst in Vorleistung gehen müssen.

---

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 10.11.2008 | 19:24


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