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Mietrecht / Studentenwohnheim


13.12.2016 23:01 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo. Wir leiten ein Studentenwohnheim und haben den Sommer über viele Austauschstudenten beherbergt.

Meistens haben wir 3 Studenten gleichzeitig in einer 1 Zimmer Wohnung untergebracht für die Dauer Ihres Aufenthalts von 3-4 Monaten wie in einer Jugendherberge. Normalerweise vermieten wir diese Zimmer an jeweils einen Studenten.
Jeder Austauschstudent hatte dabei die normale Miete zu zahlen, wie jeder andere Student auch. Wir haben also 3 normale Monatsmieten für eine Wohnung pro Monat erhalten.

Nun möchten uns einige der Austauschstudenten verklagen und fordern die gezahlte Miete zurück, mit der Begründung, dass es verboten sei monatlich mehr als eine Miete pro Wohnung zu kassieren.

Muss ich bedenken haben bzw. habe ich einen Fehler gemacht?

Vielen Dank.
13.12.2016 | 23:36

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

da Sie nach Ihrer Schilderung das 3-fache der üblichen Miete verlangt und erhalten haben, haben Sie eine Ordnungswidrigkeit gem. § 5 WiStrG begangen, wenn nicht sogar die Staftat des Mietwuchers gem. § 291 StGB vorliegt.

Die zuviel gezahlte Miete müssen und sollten Sie den Studenten auf jeden Fall zurückerstatten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2016 | 03:25

Hallo, vielen Dank für die rasche Antwort. Wir vermieten die Zimmer so eigentlich nur wenn sie nicht durch normale Studenten belegt sind. Wir Vermieten bzw. deklarieren sie dann als Ferienzimmer. Macht es einen Unterschied wenn man ein Ferienzimmer über den genannten Zeitraum vermietet, auch wenn es die gleichen zimmer sind, die Studenten sonst bewohnen?
Vielen Dank erneut im Vorraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2016 | 19:26

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn Sie die Zimmer bzw. Betten für 3-4 Monate am Stück vermieten, sind es keine „Ferienzimmer". Sie können gegenüber der üblichen Miete wegen der Befristung und der Mehrfachbelegung allenfalls einen geringen Aufschlag verlangen, aber eben nicht das 3-fache.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

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