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Mietmängel Wasserschaden


20.11.2004 11:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Regine Filler



Meine Mutter hat einen Friseursalon, der sich im EG eines Mehrfamilienhauses befindet. Die Räume hat sie schon vor 32 Jahren angemietet.
Seit ca. 10 Jahren hat sie ständig Wasser in ihrem Laden stehen, das aus dem WC, wie aus den Waschbecken (Abfluß) zurückläuft.
Mindestens zweimal im Jahr muß sie den Laden renovieren, bzw. wenn sie morgens in den Laden kommt, und dieser mal wieder unter Wasser steht, muß sie ihre Kundschaft zurückschicken, weil sie diese nicht bedienen kann (Elektrogeräte: Föne, Hauben).

Ursache dafür ist die überlastete Kanalisation, die von den städtischen Wirtschaftsbetrieben nicht erneuert wird!


Ist der Vermieter dafür haftbar zu machen?
Kann meine Mutter sofort wegen dieser Mängel aus dem Mietvertrag?
Kann meine Mutter die Miete mindern, da sich durch die Nässe auch Schimmel gebildet bzw. da sie die Kundschaft umschicken muß, auch finanzielle Einbußen hat?
Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de



In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:
Ich gehe davon aus, dass Ihre Mutter die Mängel dem Vermieter unverzüglich angezeigt hat und erfolglos um Abhilfe gebeten hat.

Dann hat Ihre Mutter grundsätzlich das Recht zur fristlosen Kündigung, da das Arbeiten unzumutbar ist. Allerdings wird die Gegenseite sich mit Rechts auf Verwirkung berufen, da Ihre Mutter nunmehr bereits seit 10 Jahren mit den Überschwemmungen lebt.

Sie kann die Miete mindern, wenn Sie die Mängel angezeigt hat und erfolglos um Abhilfe gebeten hat. Ob dies auch rückwirkend geht, ist umstritten.

Schadensersatz in Form des Verdinestausfalls kann Sie nur geltend machen, wenn die Mängel vom Vermieter zu vertreten sind, sprich, wenn der Vermieter die Mängel nicht beseitigt/beseitigen lässt, obwohl er hierzu in der Lage ist.

Wir hoffen, Ihnen mit unserer Antwort behilflich gewesen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin


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