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Mieterverein zahlt den von sich aus gestellten Anwalt nicht


| 06.12.2014 16:01 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von



Wir haben uns wegen einer Eigenbedarfskündigung vom "XXXXX"
vertreten lassen. Kurz vor dem Termin der Räumungsklage, teilte uns der Mieterverein mit
das er uns einen Anwalt für die Verhandlung stellt, ohne Kosten für uns.
Der Gerichtstermin endete mit einem Vergleich und Kostenteilung.

Der vom Mieterverein beauftragte Rechtsanwalt teilte nun schriftlich mit:
=====================================================================
"Meine Kostenrechnung, die ich bereits am 27.08.14, an den Mieterverein weiterleitete, ist
nebst Anschreiben beigefügt, die Rechnung ist immer noch offen.
Herr ....... der Geschäftsführer hat mir mitgeteilt, dass der Mieterverein derzeit über keine
Reserven verfüge und daher meine Rechnung nicht bezahlt werden könne. Eine am 20.10.
zugesagte Zahlung im November 2014 ist ausgeblieben
Ich darf Sie daher bitten, nachdem Sie meine Mandanten und daher für die Zahlung in erster Linie zuständig sind - Sie haben lediglich gegen den Mieterverein einen Freistellungsanspruch - den Rechnungsbetrag von € 2548,98 umgehend zu überweisen,
da ungewiss ist ob der Mieterverein bezahlen kann.".
=====================================================================
Wir haben dem Anwalt weder Auftrag noch Vollmacht erteilt.
Die Frage ist: Müssen wir der Zahlungsaufforderung Folge leisten?
Gilt hier nicht das "Bestellprinzip"?
Muss der Anwalt nicht zuerst mal den Mieterverein (erfolglos) verklagen, bevor er überhaupt uns in Regress nehmen kann?


06.12.2014 | 17:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

richtig ist, dass der Anwalt Sie in der Verhandlung vertreten hatte und somit von Ihnen für die Prozessführung eine Vollmacht besessen hatte.

Hinsichtlich der Kostentragung wusste der Anwalt allerdings, dass er selbst vom Mieterverein beauftragt worden ist und dieser ihn zu Ihren Gunsten (Vertrag zugunsten Dritter) tätig geworden ist.

Unabhängig der Frage, ob die Gebührenforderung in voller Höhe gerechtfertigt ist, wurde der Anwalt durch den Mieterverein beauftragt und es wurde mit diesem wohl auch über die Kostentragung gesprochen.

Sofern Sie daher weder eine Vollmacht unterschrieben, noch ein Einverständnis zur Kostentragung gegeben hatten, brauchen Sie auch keinen Kostenausgleich zu führen.

Dies kann mit den Fällen verglichen werden, in denen bei Verkehrsunfällen meist die Versicherung anwaltlich vertreten wird und die Kanzlei den Versicherten mit vertritt. auch in diesem Fall erwirbt der Rechtsanwalt keinen eigenen Anspruch gegen den Versicherten.

Sollte der Anwalt die Kosten gegen Sie festsetzen versuchen, sollte dieser Umstand von Ihnen eingewandt werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 08.12.2014 | 07:50


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