Frage geschrieben am 07.02.2010 13:18:51
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Maklervertrag
Rechtsgebiet: Vertragsrecht | Einsatz: € *** | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1389Bewertung der Antwort vom Fragesteller:
wir möchten eine Maklerin damit beauftragen, unser EFH zu verkaufen. Stutzig machte mich folgende Vereinbarung im Vertragstext:
"Ich/wir sind verpflichtet, die dem Makler entstandenen Aufwendungen pauschal mit 1.500 Euro zzgl. gesetzl.MwSt zu ersetzen, wenn wir mit Interessenten des Maklers nicht verhandeln bzw. den Verkaufsauftrag während der Laufzeit zurücknehmen."
Zur Laufzeit findet sind ein anderer Absatz:
"Der Auftrag ist für die Dauer vom 5.2.2010 bis 31.7.2010 abgeschlossen. Er verlängert sich jeweils um 1 Monat, wenn er nicht mit einer Frist von 1 Monat vor Ablauf gekündigt wird."
Bedeutet dies nun, dass wir die Aufwandsentschädigung nur innerhalb der Frist bis 31.7. zahlen müssen oder auch später? Und könnte dies nicht bedeuten, dass die Maklerin ihren Aufwand so lange auf ein Minimum beschränkt, bis wir entnervt aufgeben, und trotzdem 1500 EUR kassieren kann?
Der geplante Verkaufswert beläuft sich übrigens auf 190000 EUR.
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Diese Antwort ist vom 7.2.2010 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.
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Antwort geschrieben am 07.02.2010 14:54:47 Frag-einen-Anwalt.de Antworten von diesem Anwalt als RSS-Feed abonnieren!
Rechtsanwalt Diplom-Jurist Alexander Sauer
Q1, 8, 68161 Mannheim, Tel: 0621-40068230, Fax: 0621-40068250
Arbeitsrecht, Mietrecht, Strafrecht, Sozialrecht, Vertragsrecht
Bewertungen: 78
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Die Aufwandsentschädigung hätten Sie aufgrund der Formulierungen im Maklervertrag nur zu zahlen, wenn Sie innerhalb der Laufzeit vorzeitig den Auftrag zurückziehen oder mit Interessenten nicht verhandeln.
Kündigen Sie fristgemäß (Verlängerungsklausel beachten!) ist keine Entschädigung fällig.
In Anbetracht des Kaufpreises ist nach der derzeitigen Rechtsprechung auch keine notarielle Beurkundung der Klausel notwendig.
Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Informationen zu Ihrer Sachverhaltsschilderung zu einer abweichenden Beurteilgung führen können.
Für Rückfragen kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail
Mit freundlichem Gruß
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