Frage geschrieben am 26.08.2009 13:48:00
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Maklervertrag - Kündigung - Trotzdem Courtage
Rechtsgebiet: Vertragsrecht | Einsatz: € *** | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1941Bewertung der Antwort vom Fragesteller:
es ergibt sich aktuell folgende Problematik:
Ich möchte meine ETW verkaufen und schloss deshalb einen Makler-Alleinauftrag ab. Das Maklerbüro fand im Juni 2009 einen Interessenten, der sich allerdings nicht zum Kauf entschließen konnte.
Daraufhin kündigte ich den Vertrag fristgemäß zum 31.07.2009. Eine schriftliche Bestätigung liegt vor.
Allerdings sucht die besagte Maklerfirma bis dato, also ohne Vertragsgrundlage, weiterhin einen Käufer.
Nun hat sich der Interessent aus Juni 2009 erneut beim Makler gemeldet und möchte verbindlich meine ETW kaufen.
Der Makler beruft sich jetzt mir gegenüber auf den "Objektnachweis" aus Juni 09 ( also vor Vertragskündigung) und verlangt von mir die Zahlung der Courtage.
Meine Frage: Muß ich zahlen?
Mit freundlichen Grüßen
Hinweis:
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Diese Antwort ist vom 26.8.2009 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.
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Antwort geschrieben am 26.08.2009 14:56:50 Frag-einen-Anwalt.de Antworten von diesem Anwalt als RSS-Feed abonnieren!
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
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vielen Dank für Ihre Anfrage.
Nach Ihrer Schilderung ist der Kaufinteressent im Juni diesen Jahres durch die Leistung des Maklers auf das Objekt aufmerksam geworden.
Über die damalige Maklertätigkeit bestand ein Auftrag. Der Makler hat also auftragsgemäß einen Kaufinteressenten vermittelt. Dass es sich der Interessent danach anders überlegt hat und nun erst wieder kaufen möchten, ändert daran nichts. Denn der Interessent ist ja ursprünglich im Juni 2009 durch die Maklerleistung vermittelt worden.
Wäre der Kaufinteressent erst nach der Vertragskündigung an den Makler herangetreten, sähe die Rechtslage anders so.
Im Ergebnis sehe ich daher den Anspruch des Maklers als berechtigt an.
Mit freundlichen Grüßen
A. Schwartmann
Rechtsanwalt
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