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Magic Mushrooms evtl vom zoll abgefangen


03.08.2017 20:12 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo Herr Kämpf,
ich hatte blöderweise magic mushrooms bei einem holländischen Versandhändler bestellt. Die Bestellung hätte nach fast drei Wochen schon längst ankommen müssen, von daher bin ich mir ziemlich sicher dass die 5g mexicans vom Zoll abgefangen wurden. Ich hab die Bestellung nun per Email beim Händler storniert, habe ihm klar gemacht dass ich vom Kaufvertrag zurücktrete und der schreibt dass die Stornierung nicht mehr möglich sei, da die Sendung bereits unterwegs sei.
Ich hatte schon 2009 wegen Btmg ein Verfahren, zwei Jahre auf Bewährung und einige T€ Geldstrafe sind rausgekommen.
Jetzt frage ich mich was auf mich zukommen kann und wie ich mich gegenüber den Behörden im "worst case" verhalten solle. Könnte ich mich rausreden, so quasi ich hab im Nachhinein erst bemerkt dass die " falsche" Lieferung unterwegs ist? Wäre es ratsam schon mal den richtigen Anwalt ausfindig zu machen? Haben sie einen guten Rat für mich?

Vielen Dank im Voraus
MfG
03.08.2017 | 21:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie sollten zunächst keinerlei Angaben von sich aus machen. Sie sind nicht dazu verpflichtet an der Tatauflärung mitzuwirken oder sich selbst zu belasten. Wenn ein Anhörungsbogen kommt müssen sie ebenfalls keine Angaben zur Sache machen, nur zu ihrer Person. Einen Termin bei der Polizei müssen sie auch nicht wahrnehmen. Dann könnte es zu einer Einstellung nach § 153 StPO bzw. einer Einstellung nach § 31a BtMG kommen, einer Einstellung nach Auflage gem. § 153a StPO, einem Strafbefehl oder einer Hauptverhandlung. Die Menge ist verhältnismäßig gering, so dass im Zweifel höchstens eine Geldstrafe in Betracht kommen wird. Sie sollten in jedem Fall abwarten ob und was man ihnen vorwirft. Entscheidend wird auch die Beweislage sein. Wenn man sie einer Straftat beschuldigt und die Beweislage schlüssig ist sollten sie einen Strafverteidiger beauftragen der Akteneinsicht beantragt und dann nach genauer Sachverhaltskenntnis mit ihnen eine Verteidigungsstrategie entwickelt. Ihre Bewährungsstrafe liegt zwar länger zurück ist jedoch nicht unerheblich und noch immer im Bundeszentralregister sichtbar.

Fazit: Belasten sie sich in keinem Fall von sich aus. Warten sie ab was man ihnen konkret vorwirft. Dann beauftragen sie einen Strafverteidiger der Akteneinsicht beantragt und mit ihnen das konkrete Vorgehen durchgeht.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich


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